nach oben
13.01.2020

3D-Druck im Schiffsbau

Das norwegische Schifffahrtsunternehmen Wilhelmsen und Thyssenkrupp haben eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Bereitstellung von 3D-gedruckten Komponenten für Seeschiffe getroffen.

(v.l.): Tan Beng Tee, Assistant Chief Executive, Maritime and Port Authority of Singapore, H.E. Anita Nergaard, Norwegian Ambassador to Singapore, Kenlip Ong, Head of Additive Manufacturing Asia Pacific, Thyssenkrupp, Dr. Markus Oles, Head of Innovation Strategy and Projects, Thyssenkrupp, Hakon Ellekjaer, Head of Venture | 3D Printing, Wilhelmsen Ships Service, Kjell André Engen, EVP Marine Products, Wilhelmsen Ships Service, Abhinav Singhal, Chief Strategy Office Asia Pacific, Thyssenkrypp, Nakul Malhotra, VP Open Innovation Marine Products, Wilhelmsen Ships Service, Espen Sivertsen, CEO, Ivaldi Group. (Bild: Thyssenkrupp)

Thyssenkrupp und Wilhelmsen kombinieren durch die Vereinbarung das Expertenwissen bezüglich Additive Manufacturing mit maritimer Expertise.

Die Fertigung der Bauteile erfolgt dabei im kürzlich eingeweihten Thyssenkrupp-Tech-Center in Singapur und dem Global-Additive-Manufacturing-Tech-Center in Mülheim nutzen, das von der führenden Qualitätssicherungs- und Risikomanagementfirma DNV GL mit dem Approval-of-Manufacturer-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Die Zertifizierung bestätigt das hohe Niveau der gedruckten 3D-Metallprodukte für den Einsatz in der Schifffahrt und anderen Industriezweigen und unterstreicht die profunde Expertise, Metallteile und -komponenten mit Hilfe von Additive Manufacturing zu konstruieren und herzustellen.

»Wilhelmsen baut auf Innovation, und unsere Partnerschaft mit Thyssenkrupp zeigt einmal mehr, wie wir die Technologie nutzen, um die maritime Wirtschaft weiter voranzubringen«, erklärt Kjell André Engen, Executive Vice President, Marine Products, Wilhelmsen. »AM bietet viele Vorteile, und wir können unseren Kunden klar aufzeigen, wie sie von der On-Demand-Fertigung von Ersatzteilen profitieren werden.« Jan Lüder, Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp Asia Pacific ergänzt: »Wir freuen uns sehr über diesen neuen Meilenstein für uns im Bereich Additive Manufacturing«, und führt weiter aus: »Nachdem wir uns die weltweit erste zertifizierte Anlage für den 3D-Druck im Schiffbau gesichert haben, arbeiten wir nun mit einer der größten Reedereien der Welt zusammen, um unsere AM-Kompetenz den Marine-Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen.«

Mit von der Partie ist das Startup-Unternehmen Ivaldi Group, ein Technologiepartner im Teilbesitz von Wilhelmsen, der seine Plattform nutzt, um 3D-Produkte für die Schifffahrt zu vermarkten und anzubieten. »Wir sind privilegiert, Teil dieser spannenden Zusammenarbeit zu sein, die den Weg für AM in der maritimen Industrie ebnet«, beschreibt Espen Sivertsen, CEO der Ivaldi Group. »Die Bündelung unserer Fähigkeiten wird sich sicherlich positiv auf den Sektor sowie auf alle unsere Kunden und Partner auf der ganzen Welt auswirken.« Die Partnerschaft von zwei weltweit renommierten Unternehmen - Wilhelmsen und Thyssenkrupp – in Kombination mit dem agilen Start-up Ivaldi ist nach eigenen Anbgaben ein gutes Vorzeichen für die Zukunft von AM in verschiedenen Bereichen sowohl in Singapur als auch in der gesamten Region.

Unternehmensinformation

thyssenkrupp AG

Thyssenkrupp Allee 1
DE 45143 Essen
Tel.: 0201-844-0
Fax: -536000

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

VDW: Metav 2020 Preview - Industrie 4.0 im Fokus


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics
Suchalert speichern
© Fotolia.com/Zerbor

Wir benachrichtigen Sie per E-Mail über neue Suchergebnisse zu Ihrer Suchanfrage. Speichern Sie hierzu einfach Ihre aktuelle Suchanfrage in Ihrem persönlichen Profil.


So geht's