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28.08.2019

3D-Druck auf der EMO

Die Veranstalter der EMO unterstreichen das Thema 3D-Druck in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftsstand, auf dem sich Dienstleister, Maschinen- und Werkzeughersteller sowie Softwareanbieter vorstellen.

Produktion eines Turbinenrads per Auftragsschweißen. Bild: Gefertec

Ziel ist es, Produktionsplaner und Investoren für das Thema zu sensibilisieren und Besuchern die Möglichkeiten aufzuzeigen, die der 3D-Druck schon heute bietet. Der Gemeinschaftsstand in Halle 9 bietet zugleich Raum für den Austausch mit Experten und den Aufbau von Netzwerken.

Additive Verfahren stehen an der Schwelle, nun auch im produzierenden Gewerbe in der Massenfertigung eingesetzt zu werden. Doch die Umsetzung generativer Fertigungsverfahren in die industrielle Produktion steht erst am Anfang und viele Unternehmen scheuen derzeit noch die Investition in Anlagen und Systeme, weil sie die Auswirkungen und den Nutzen dieser Verfahren in der Metallbearbeitung noch nicht einschätzen können.

Überzeugende Beispiele gibt es jedoch schon viele. Vor allem in der Automobil- und Flugzeugindustrie, aber auch in der Medizintechnik werden bereits zahlreiche Produkte gedruckt und in den kommenden Jahren werden noch mehr additive Verfahren Serienreife erlangen. Um die Potenziale des 3D-Drucks weiter auszuschöpfen, gilt es allerdings, neue Produkteigenschaften und Anwendungen zu finden, die die höheren Kosten der additiven Fertigung rechtfertigen. Auf dem »additive manufacturing circle« lernen Besucher völlig neue Denkweisen und Strategien für die Produktion kennen. Sie erhalten einen Überblick über das gesamte Spektrum generativ gefertigter Werkstücke. Anstelle von Insellösungen treffen Besucher hier auf gesammelte Kompetenzen erfahrener Technologieführer.

Gespräche mit Experten auf Augenhöhe

Die Aussteller und Experten kommen aus Deutschland, den USA, der Schweiz und Schweden. Sie alle befassen sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die einen Schritt weiter in Richtung Massenfertigung in der Metallbearbeitung gehen. Und sie alle geben Denkanstöße und Impulse, zum Beispiel im Rahmen des Expert Talks. Die Vorträge und Gespräche finden im Zentrum des runden Gemeinschaftstandes statt, in der sogenannten Expert Talks Area. Der Bereich ist bewusst intim gehalten, um die Kommunikation zwischen Publikum und Referenten zu fördern. Es gibt keine Bühne, die Experten halten ihre 30-minütigen Vorträge mit Machbarkeitsstudien inklusive Kosten-/Nutzen-Vergleichen auf Augenhöhe mit den Besuchern. Damit sollen Diskussionen gefördert und das Nachfragen erleichtert werden. Jeden Tag werden vier Vorträge gehalten, gefolgt von einer Diskussion mit den Experten gefolgt werden.

Die Besucher erhalten auf dem »additive manufacturing circle« aber auch die Gelegenheit, mit den Vortragenden weiterführende Gespräche zu führen. Durch die räumliche Nähe zu den neun Ständen von Dienstleistern, Maschinenherstellern, Softwareanbietern bis hin zu Werkzeugherstellern für die Nachbearbeitung eines Werkstücks ist es problemlos möglich, sich in ganz spezifischen Anliegen beraten zu lassen und die notwendigen Netzwerke zu knüpfen.

Diese Aussteller sind dabei

AMF Andreas Maier GmbH & Co. KG, Fellbach; Fr. Aussieker Metallverarbeitung GmbH & Co.KG, Preußisch Oldendorf; Cadfem GmbH, Grafing bei München; FKM Sintertechnik GmbH, Biedenkopf;Formlabs GmbH, Berlin; Peter Lehmann AG, Bärau (Schweiz); Rolf Lenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, Ahrensburg; VBN Components AB, Uppsala (Schweden); 3D Microprint GmbH, Chemnitz

Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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