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26.09.2018

Raketenschnelle Aufbaurate: Fit kauft Maschine von Spee3D

Die Fit Additive Manufacturing Group erweitert ihren Technologiepark als einer der weltweit ersten Anwender um die neueste Maschine des australischen Herstellers Spee3D. Mit dem Verfahren SP3D (Supersonic 3D Deposition) können erstmals in Rekordzeit Bauteile aus Kupfer und weiteren Metallen durch 3D-Druck im Kaltschweißverfahren hergestellt werden.

Das verwendete Rohmaterial ist Metallpulver, das allerdings nicht schichtweise im Pulverbett aufgebaut wird. Beim SP3D-Verfahren feuert eine Raketendüse das Material in dreifacher Überschallgeschwindigkeit auf die Trägerplatte. Die Verbindung der Pulverpartikel resultiert dann nicht aus einer Erhitzung oder einem Schmelzvorgang, sondern aus der extrem hohen kinetischen Energie des Ausstoßes.

  • Im Spätherbst 2018 soll die neue Maschine in Lupburg ankommen. Bild: Spee3D

    Im Spätherbst 2018 soll die neue Maschine in Lupburg ankommen. Bild: Spee3D

  • Mi der neuen Maschinen können in Rekordzeit Bauteile aus Kupfer und weiteren Metallen durch 3D-Druck im Kaltschweißverfahren hergestellt werden. Bild: Spee3D

    Mit der neuen Maschinen können in Rekordzeit Bauteile aus Kupfer und weiteren Metallen durch 3D-Druck im Kaltschweißverfahren hergestellt werden. Bild: Spee3D

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Vorteile des Verfahrens

Ein Vorteil des Verfahrens ist die „raketenschnelle“ Aufbaurate, die laut Hersteller hundert- bis tausendmal höher als bei pulverbettbasierten Verfahren ist. Außerdem wird mit SP3D erstmals die schwierige Additive Fertigung von Kupferteilen nicht nur möglich, sondern auch industrietauglich.

Im Spätherbst 2018 wird die Maschine angeliefert, dann startet eine intensive Testphase. „Ein besonderes Augenmerk wird auf den funktionellen Eigenschaften der damit hergestellten Bauteile liegen“, erklärt Philip Emmerling, Entwicklungsingenieur bei der Fit Additive Manufacturing Group. „Die ersten Tests sind sehr vielversprechend verlaufen.“

Breit aufgestellter Entwicklungspartner

Fit Additive Manufacturing positioniert sich nach eigenen Angaben als kompetenter Entwicklungspartner für Industriekunden. „Damit sind wir viel mehr als ein Fertigungsdienstleister. Unser umfangreicher Technologiepark umfasst herstellerunabhängig eine Vielzahl von Technologien, und wir halten stets die Augen nach neuen Impulsen offen. So können wir Kunden aus einem differenzierten Spektrum von Technologien die optimale Lösung für ihre oftmals hochkomplexen Entwicklungs- und Fertigungsanliegen anbieten“, beschreibt Carl Fruth, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, das strategische Interesse an dieser und weiteren technologischen Innovationen.

Die Fit Additive Manufacturing Group wurde 1995 gegründet und ist in den Geschäftsbereichen Rapid Prototyping und Additive Design and Manufacturing („ADM“) tätig. Mit derzeit insgesamt 300 Mitarbeitern am Firmenstammsitz Lupburg sowie an weiteren Standorten, u.a. in Feldkirchen, Brasov (Rumänien), Schukowski (Russische Föderation) sowie in Peoria und Southborough/Boston (USA), setzte das Unternehmen im Jahr 2017 25,4 Millionen Euro um.

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