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24.05.2018

Additive Works präsentiert neues Amphyon Modul auf der Rapidtech

Additive Works, ein Spin-Off-Unternehmen der Universität Bremen, präsentiert auf der Rapidtech 2018 sein neues Amphyon Modul, welches nun auch einen automatisierten Prozess zur „First-Time-Right“ Generierung von Stützstrukturen für das Laserstrahlschmelzen ermöglicht.

Mit Amphyon durchgeführte Support-Optimierung für eine Turbinenschaufel. Bild: Additive Works

Mit Amphyon durchgeführte Support-Optimierung für eine Turbinenschaufel. Bild: Additive Works

Amphyon ist eine simulationsbasierte Prozesssoftware für additive Fertigungsverfahren wie das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen. Die Software ermöglicht eine automatische Optimierung der Bauteilorientierung und die Simulation des Aufbauprozesses. Mit Amphyon können Prozessparameter angepasst werden, um eine höhere Bauteilqualität und eine bessere Prozessstabilität zu erreichen. Mit dem neuesten Modul verfügt die Software nun auch über einen automatisierten Prozess zur „First-Time-Right“ Generierung von Stützstrukturen für das Laserstrahlschmelzen.

Stützstrukturen sind essentiell für einen hochwertigen Druck. Wenn die Struktur nicht stabil genug ist oder nicht darauf ausgelegt ist, die Prozesswärme zureichend abzuführen, kann die Qualität oder die Form des Bauteils stark vom gewünschten Ergebnis abweichen. Darüber hinaus kann eine Rissbildung während des Prozesses zum Prozessabbruch führen. Wenn Bauteile zum ersten Mal gedruckt werden, kann dies die Kosten pro Bauteil aufgrund von manuellen Iterationsschleifen mit Software für die Generierung der Stützstrukturen um den Faktor zwei oder mehr erhöhen.

Das neue Amphyon Modul kann diesen Prozess durch den neuen Arbeitsablauf für die automatisierte „First-Time-Right“ Generierung von Stützstrukturen erheblich verbessern. Dies führt bei der Entwicklung von Modellen für die additive Fertigung im Laserstrahlschmelzverfahren zu einer deutlichen Zeit- und Kostenersparnis.

Am Rapidtech-Stand von Additive Works, ein Spin-Off der Universität Bremen, bietet sich den Besuchern die Möglichkeit, Live Demos zu erleben und sich einen eigenen Eindruck der Softwarelösung zu verschaffen. An zwei „Test-Stationen“ haben sie die Gelegenheit, direkte, praktische Erfahrungen zu sammeln, und von den Additive Works Experten Antworten auf die Fragen rund um den 3D-Druck und das Design für den 3D-Druck sowie Einblicke darüber zu erhalten, wie ein Modell für das First-Time-Right Additive Manufacturing vorbereitet wird.

„Wir freuen uns sehr darauf, unsere neue Lösung auf der Rapid.Tech in Erfurt zu präsentieren. Amphyon wurde entwickelt, um den „trial-and-error“-basierten Entwicklungsprozess für Fertigungsstrategien beim Laserstrahlschmelzen durch Simulation und Geometrieanalysen zu ersetzen“, sagte Dr. rer. nat. Nils Keller, Co-Founder & CEO bei Additive Works. „Mit dem neuen Modul bauen wir die Fähigkeiten von Amphyon weiter aus und unterstützen unsere Kunden darin, noch effizienter zu werden. Die Rapidtech bietet uns die ideale Plattform für unser neues Modul und ich bin überzeugt, dass unsere Besucher großes Interesse dafür zeigen werden, was unsere neue Lösung in puncto automatisierte, „First-Time-Right“ Generierung von Stützstrukturen leistet."

Rapidtech, Halle 2, Stand 607

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