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maschine+werkzeug 09/2019

1 Frage - 3 Antworten

Wie ist Deutschland beim Thema Additive Manufacturing aufgestellt?

Welche Voraussetzungen gegeben sind und worauf es jetzt ankommt, erläutern Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA, Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext, Messe Frankfurt, und Dr.-Ing. Kristian Arntz, Abteilungsleiter Fraunhofer IPT, geschäftsführender Gesellschafter Aachen Center for Additive Manufacturing.

  • Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA. Bild: VDMA

    Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA. Bild: VDMA

    Deutschlands Stärken liegen in der industriellen Vielfalt, hervorragender Forschung und etablierten Produktionsnetzwerken. Akteure aus allen Bereichen der additiven Prozesskette sind vertreten, samt industriellen Anwendern und globalen Leitmessen. Das Gros metallbasierter, industrietauglicher AM-Verfahren kommt aus Deutschland und wurde hier früh von der Industrie adaptiert. Doch ist die gute Ausgangslage kein Selbstläufer. Daher arbeiten in der AG AM im VDMA 150 Mitglieder daran, gute Ansätze zügig in robuste Prozessketten zu übersetzen.

  • Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext, Messe Frankfurt GmbH. Bild: Mesago

    Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext, Messe Frankfurt GmbH. Bild: Mesago

    Wir erleben eine sehr hohe Dynamik in den industriellen Anwendungen rund um AM. So wandelte sich die Formnext in den letzten zwei Jahren durch die starken Zuwächse bei Material und Pre- sowie Post-Processing immer mehr zu einer Lösungsmesse. Dabei kristallisieren sich derzeit drei Schwerpunktregionen heraus: die USA, China und Europa mit Deutschland auf einer Spitzenposition. Doch wegen der hohen Innovationsgeschwindigkeit bleiben für die deutsche Industrie und uns als Messeveranstalter keine Zeit, sich auf Lorbeeren auszuruhen.

  • Dr.-Ing Kristian Arntz, Abteilungsleiter Fraunhofer IPT, geschäftsführender Gesellschafter Aachen Center for Additive Manufacturing. Bild: Fraunhofer IPT

    Man muss hier Komponenten aus Metall und Kunststoff unterscheiden. Insbesondere im Metalldruck hält Deutschland eine Spitzenstellung, wohl auch, weil viele Verfahren hier entwickelt wurden und wichtige Maschinenhersteller bei uns ansässig sind. Aber: Nur wenn es uns gelingt, Innovationen schnell voranzubringen und dabei den pragmatischen Blick auf die Integration der Verfahren in industrielle Prozessketten zu schärfen, werden wir diese Position auch ausbauen können. Im Kunststoffbereich sind Anwender und Hersteller aus den USA oder Israel weiter vorne, hier gilt es, den Anschluss zu behalten.

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Unternehmensinformation

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Steinbachstr. 17
DE 52074 Aachen
Tel.: 0241-8904-108
Fax: 0241-8904-198

Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Ludwig-Erhard-Anlage 1
DE 60327 Frankfurt
Tel.: 069-7575-0
Fax: 069-7575-6433

VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Lyoner Straße 18
DE 60528 Frankfurt
Tel.: 069-6603-0
Fax: 069-6603-1511

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