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maschine+werkzeug 02/2020

Aus Daten wird Geld

Veranstaltung

Beim diesjährigen Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium (AWK) stehen nicht die Späne im Fokus, sondern die generierten Daten. In vier Vortragssessions erfahren die Besucher, wie sich daraus Geld machen lässt.

Die Professoren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen (v. l.): 
Thomas Bergs, Robert Schmitt, Günther Schuh und Christian Brecher. Bild: WZL

Die Professoren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen (v. l.):
Thomas Bergs, Robert Schmitt, Günther Schuh und Christian Brecher. Bild: WZL

Die Stars des AWK sind die Professoren des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen. Dieses Jahr führen sie durch vier Sessions, die unter dem gemeinsamen Leitthema »Internet of Production – Turning Data to Value« stehen.

Darin wird unter anderem analysiert werden, welchen Wert die Vielfalt der aufgezeichneten Daten für produzierende Unternehmen tatsächlich hat und wie sich durch Analysen und Algorithmen sichere Prognosen treffen lassen, um durchgängig Kontrolle über die Produktion zu erlangen. Das Internet of Production soll Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit, Effizienz, Produktivität, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit verhelfen.

Referentinnen und Referenten aus interdisziplinärer Wissenschaft sowie Entwicklung und Management führender Unternehmen unterschiedlicher Branchen halten Vorträge zu den Themen »Architektur einer vernetzten, adaptiven Produktion«, »Der Digitale Zwilling in der Fertigung«, »Analytics in der Produktion« sowie »Geschäftsmodelle im Internet of Production«. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Bezug auf das Veranstaltungsmotto mit der Frage, wie sich der Wert der jeweiligen technologischen und wirtschaftlichen Innovationen bemessen und ausschöpfen lässt.
»An vielen Stellen der Produktion stoßen wir mit herkömmlichen Methoden, Technologien und Prozessen an die Grenzen unserer Erkenntnis. Die Digitalisierung versetzt uns aber jetzt in die Lage, diese Grenzen zu überschreiten«, erläutert Professor Thomas Bergs, dessen Lehrstuhl in diesem Jahr die organisatorische Leitung der Veranstaltung innehat. Um auch bei den praktischen Einblicken in die Forschungsarbeiten am Puls der Zeit zu bleiben, werden beim AWK’20 erstmals thematisch strukturierte Touren durch die Maschinenhallen der Institute und ausgewählter Partner angeboten.

Das AWK wurde 1948 ins Leben gerufen. Die 30. Auflage findet vom 14. bis 15. Mai statt und wird vom WZL gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik IPT ausgerichtet. Erwartet werden dieses Jahr wieder rund 1.200 Gäste.

www.awk-aachen.com

Unternehmensinformation

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Steinbachstr. 17
DE 52074 Aachen
Tel.: 0241-8904-180
Fax: 0241-8904-198

Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

Campus-Boulevard 30
DE 52074 Aachen
Tel.: 0241-80-27415

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