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maschine+werkzeug 02/2020

DMG Mori stärkt Werk Pfronten

Unternehmen

Marktführer DMG Mori hat 2019 erneut Rekordwerte eingefahren. Der deutsch-japanische Werkzeugmaschinenhersteller steigerte seinen Umsatz um 2 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro und will weiter investieren.

Christian Thönes (links) und Dr. Masahiko Mori. Bild: maschine+werkzeug

Christian Thönes (links) und Dr. Masahiko Mori. Bild: maschine+werkzeug

Dass das Marktumfeld schwieriger werde, ließ allerdings auch Vorstandsvorsitzender Christian Thönes im Rahmen der traditionellen Hausausstellung in Pfronten anklingen. Der Auftragseingang sei bei konjunkturellem Gegenwind um 17 Prozent gesunken. Mit den Bestmarken bei Umsatz, Ergebnis und Cashflow sieht Thönes die Strategie des Unternehmens aber bestätigt.

»Wir verfügen über ein stabiles Fundament und geben trotz des konjunkturellen Gegenwinds weiter Gas. Deshalb investieren wir in unsere strategischen Zukunftsfelder und richten unsere Standorte konsequent auf die Fertigung der Zukunft aus«, sagte Thönes. Das Spielfeld des Maschinenherstellers sei nicht mehr nur der Arbeitsraum der Maschine, sondern der gesamt Shopflor.

45 Hightech-Maschinen und 15 Automatisierungslösungen bekamen die Besucher zu sehen. Die Neuheiten stellte Dr. Masahiko Mori vor, Präsident der DMG Mori Company. Vier Neuheiten sprach er dabei an: das universelle Horizontalbearbeitungszentrum DMU/DMC 65 H Monoblok, die Lasertec 400 Shape für die Laserstrukturierung von Werkstücken bis 20.000 Kilogramm, das PH Cell Palettensystem sowie die Lasertec 30 Dual SLM, die gegenüber einer herkömmlichen Lasertech mit zwei Lasern fast doppelte Produktivität erreicht.

 Die erste Linie in Pfrontens neuer ›Excellence Factory‹ läuft. Bild: maschine+werkzeug

Die erste Linie in Pfrontens neuer ›Excellence Factory‹ läuft. Bild: maschine+werkzeug

Christian Thönes kündigte an, das Unternehmen werde seine Investitionen in Forschung und Entwicklung bei jährlich 20 Millionen Euro konstant halten. Das sei 2017, 2018 und 2019 so gewesen und werde auch 2020 und 2021 fortgesetzt.

Einen Vorgeschmack darauf, was mit diesem Geld im Werk Pfronten gemacht wird, bekamen die Besucher der Hausausstellung in der Fertigung der Monoblock-Maschinen zu sehen. Bisher sind hier fleißige Heinzelmännchen zugange, die nachts die Maschinen um jeweils einen Takt in der Linie nach vorne schieben, damit die Mitarbeiter am nächsten Morgen am neuen Montageplatz starten können. Gleich um die Ecke konnten die Besucher bereits in die Zukunft sehen.

Für die neue ›Excellence Factory Monoblock‹ in Pfronten wurde eine erste Linie in Betrieb genommen, die anderen Fertigungslinien sollen folgen. Hier sind die Maschinen kontinuierlich in Bewegung, was das menschliche Auge aber nicht sieht: Fahrerlose Transportsystem (AGV) verschieben die Maschine mit einer Geschwindigkeit von 45 Millimetern pro Minute. Ein Team aus zwei Mitarbeitern begleitet die Maschine und ist nach einer Durchlaufzeit von sieben Tagen am Ende der Linie angekommen. Rund 1.000 Maschinen pro Jahr will DMG Mori so bauen.

www.dmgmori.com

Unternehmensinformation

DMG MORI Global Marketing GmbH

Antoniusstr. 14
DE 73249 Wernau
Tel.: 07153-934-0
Fax: 07153-934-220

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