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maschine+werkzeug 09/2018

1 Frage - 3 Antworten

Wie zufrieden sind Sie in Ihrer Ausbildung in der Metallbranche?

Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, geeigneten Nachwuchs zu finden. Aber wie zufrieden sind Auszubildende in der Branche? Wir haben angehende Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker gefragt: Ümit Ucar (Siemens, Tübingen), Daniel Reinhardt (DMG Mori, Seebach) und Julian Blattner (Prakesch, Wernau).

  • Ümit Ucar, 20, Industriemechaniker im 3. Ausbildungsjahr bei Siemens in Tübingen. Bild: maschine+werkzeug

    Ümit Ucar, 20, Industriemechaniker im 3. Ausbildungsjahr bei Siemens in Tübingen. Bild: maschine+werkzeug

    Ich mache eine Ausbildung zum Industriemechaniker und parallel Fachhochschulreife. Das Konzept nennt sich ›Ausbildung Plus‹. Das schaffe ich auch deshalb, weil ich so gute Arbeitszeiten hab. Andere aus meiner Fachhochschulklasse mussten abbrechen, weil es mit ihren Betrieben zeitlich nicht zu vereinen war. Mit meinem Gehalt bin ich sehr zufrieden. Siemens zahlt sehr gut. Auch der Aufbau der Ausbildung ist gut: Im ersten Lehrjahr lernen wir Grundkenntnisse. Im zweiten Lehrjahr kommen wir an die CNC-Maschinen und im dritten Lehrjahr lernen wir die verschiedenen Abteilungen kennen.

  • Daniel Reinhardt, 28, Industriemechaniker im 4. Ausbildungsjahr bei DMG Mori in Seebach. Bild: maschine+werkzeug

    Daniel Reinhardt, 28, Industriemechaniker im 4. Ausbildungsjahr bei DMG Mori in Seebach. Bild: maschine+werkzeug

    Ich lerne Industriemechaniker bei DMG Mori und bin sehr zufrieden. Die Ausbildung ist gut aufgebaut – vom Erlernen der Handfertigkeiten an konventionellen Maschinen bis zum Arbeiten an der CNC-Maschine ist alles dabei. Die ersten eineinhalb Jahre hatte ich eine Grundausbildung in der Lehrwerkstatt. Seit dem zweiten Lehrjahr bin ich draußen im Werk, wo ich verschiedene Abteilungen durchlaufe. Im Februar werde ich fertig. DMG Mori ist ein sehr guter Arbeitgeber, der auch gut zahlt. Im Vergleich zu kleineren Firmen ist die Ausbildungsvergütung überdurchschnittlich.

  • Julian Blattner, 19, Zerspanungsmechaniker im 4. Ausbildungsjahr bei Prakesch in Wernau. Bild: maschine+werkzeug

    Julian Blattner, 19, Zerspanungsmechaniker im 4. Ausbildungsjahr bei Prakesch in Wernau. Bild: maschine+werkzeug

    Grundsätzlich bin ich mit meiner Ausbildung als Zerspanungsmechaniker schon zufrieden. Überstunden muss ich keine machen – ich habe geregelte Arbeitszeiten von 7 bis 15 Uhr. Die Bezahlung könnte noch ein bisschen besser sein. Bei größeren Unternehmen verdient man natürlich mehr als bei einem 50-Mann-Betrieb, wie wir es sind. Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Ich überlege allerdings, ob ich noch etwas ganz anderes mache. Aber was, das weiß ich noch nicht. Wenn ich ausgelernt habe, will ich auf jeden Fall erst mal ein bisschen arbeiten und Geld verdienen.

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