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05.02.2018

Weiteres Produktionsplus für 2018 erwartet

Insgesamt hat die gute Investitionskonjunktur das Ergebnis der Werkzeugmaschinenindustrie erneut nach oben getrieben, wie der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) mitteilt. Die Produktion 2017 erreichte mit einem Plus von 4 Prozent und 15,7 Milliarden Euro einen erneuten Rekord. Für 2018 erwartet der VDW ein weiteres Produktionsplus von 5 Prozent.

Im vierten Quartal 2017 stieg der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent. Dabei legten die Bestellungen aus dem Inland um 48 Prozent zu. Die Auslandsorders wuchsen um 13 Prozent. Für 2017 gilt insgesamt ein Plus von 8 Prozent. Dabei kletterten die Inlandsaufträge um 10 Prozent nach oben, während die Auslandsbestellungen mit 7 Prozent Plus abschlossen. Hier positionierten sich die Euroländer als Zugpferd.

  • Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Bild: VDW

    Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Bild: VDW

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main. Bild: VDW

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main. Bild: VDW

  • Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, Ditzingen. Bild: VDW

    Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, Ditzingen. Bild: VDW

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Investitionen der wichtigen Anwenderbranchen und Werkzeugmaschinenverbrauch steigen in allen Regionen. „Demnach versprechen sich die Abnehmerbranchen gute Geschäfte und bauen ihre Kapazitäten aus“, resümiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW. „Davon profitieren alle Technologien der Werkzeugmaschinenindustrie“, sagt er weiter. Zuletzt habe auch die Umformtechnik wieder Großaufträge eingefahren, die in den Monaten zuvor fehlten.

„Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie stellt einen Produktionsrekord nach dem anderen auf.“ Mit dieser guten Nachricht eröffnete Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, die Jahrespressekonferenz des Verbands.

Für 2018 sind die Aussichten sehr gut. „Zum einen wächst die Weltwirtschaft kräftig, zum anderen soll der internationale Werkzeugmaschinenverbrauch um 3,6 Prozent zulegen“, erläutert Prokop. Das sei vor allem Europa zu verdanken. Amerika lege ebenfalls kräftig zu, während sich die Dynamik in Asien aufgrund des hohen Zuwachses 2017 wieder etwas abschwäche.

Die inländischen Aufträge stiegen 2017 um 10 Prozent, die ausländischen Orders notierten bei 7 Prozent Plus. Spannend ist jedoch die Betrachtung der einzelnen Monate. „Sanken die Aufträge im ersten Halbjahr insbesondere im Inland noch zweistellig, löste sich im zweiten Halbjahr der Knoten“, sagt VDW-Vorsitzender Prokop. Danach schnellten die Inlandsaufträge mit plus 41 Prozent im Oktober, plus 67 Prozent im November und zuletzt plus 37 Prozent im Dezember nach oben.

Alles in allem ist die Werkzeugmaschinennachfrage regional so breit aufgestellt wie selten. Davon können viele Unternehmen profitieren. Die anziehenden Aufträge gewährleisten eine Fortsetzung des deutschen Produktionswachstums. Mit 5 Prozent Plus wird sie erstmals die 16 Milliarden Euro-Marke knacken.

Das gute Umfeld wirkte sich sehr positiv auf die Beschäftigung aus. Sie lag im Dezember bei fast 72.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit 2,7 Prozent über Vorjahr. Damit wurde die Beschäftigung seit dem Tiefstand 2010 nach der Finanz- und Wirtschaftskrise um fast 20 Prozent aufgebaut.

Unternehmensinformation

Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW)

Corneliusstraße 4
DE 60325 Frankfurt
Tel.: +49 - 69 - 756081 0
Fax: 0069-756081-11

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