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12.04.2016 Anzeige

Umrüstung bei Dürkopp Adler

In Bielefeld hat die Dürkopp Adler AG, ein renommierter Hersteller von Industrienähmaschinen und Kunde von Haas Automation, ihren Firmensitz. Daneben besitzt das Unternehmen jeweils ein Werk in Tschechien und in Rumänien. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks aus dem Fernen Osten hat Dürkopp Adler ein langfristiges Umstrukturierungs- und Umrüstungsprogramm in Angriff genommen, in dessen Rahmen der Großteil seiner CNC-Werkzeugmaschinen und Bearbeitungsabläufe vereinheitlicht werden soll.

Frank-Michael Kuhnt, Konzernleitung Produktion, Vertrieb und Logistik: Wir stehen mit Industrienähmaschinen-Herstellern in China und im Fernen Osten im Wettbewerb. Aber wir wollen unsere Produktion so weit wie möglich in unserem Konzern-Produktionsnetzwerk halten. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt, sämtliche Fertigungsabläufe von Bielefeld aus zu steuern und zu überwachen. Beispielsweise wird ein zentraler Server unter anderem alle Programme und CAD-Zeichnungen sowie sämtliche Bearbeitungs- und Produktionsdaten in Echtzeit zur Verfügung stellen.

Unsere Niederlassungen in Tschechien und in Rumänien arbeiteten mit 26 vertikalen BAZ - Modell VF2-SS, 9 horizontalen BAZ - Modell EC-400 und 5 Drehmaschinen - Modell ST-20 von Haas, die vom lokalen Haas Factory Outlet (HFO) Teximp betreut werden. Das Werk in Bielefeld, in dem auch die Business- und Marketing-Teams tätig sind, wird vom HFO ARO-tec mit Sitz in Bielefeld betreut. Hier befinden sich vier CNC-Werkzeugmaschinen von Haas im Einsatz, davon ein horizontales BAZ EC-400 mit 72 Werkzeugen. Dieses horizontale BAZ verwenden wir, wenn mehr Werkzeuge benötigt werden und wenn wir die Rüstzeit für ein Teil verkürzen müssen. In unserem Werk in Rumänien haben wir eine ähnliche Maschine für vergleichbare Arbeiten. Die Losgrößen schwanken zwischen 10 und 1000 Stück. Aber es gibt 15.000 unterschiedliche Teile, die zumeist mit vier Achsen bearbeitet werden müssen. Daher nutzen wir auch die CNC-Drehtische von Haas. Die Teile werden in Familien gruppiert, was eine schnelle und einfache Zuordnung zu den Maschinen ermöglicht.

Der Standardtisch an unserem vertikalen Bearbeitungszentrum Haas VF-6 ist groß genug, um mühelos drei Spannvorrichtungen zu montieren. Wir nutzen die Maschine zumeist für kleine Losgrößen, weil sie so schnell einzurichten ist.

Viele unserer Maschinen von Haas sind erheblich älter als zehn Jahre. Allerdings laufen auch diese älteren Maschinen immer noch zuverlässig und leisten uns sehr gute Dienste. Natürlich würden die neuen Haas Maschinen unsere Produktion erheblich steigern, wahrscheinlich um 20 – 30 %. Daher wollen wir sie letztlich alle ersetzen.

Für die kommenden vier Jahre haben wir eine detaillierte Strategie ausgearbeitet, die das Unternehmen in das Jahr 2020 führen wird. Dazu gehört auch, dass wir die Maschinentypen weitestgehend vereinheitlichen – und uns dabei auf Haas konzentrieren. Die Maschinen bieten einen so hohen Wert, dass sie sich in kürzester Zeit amortisieren werden und zudem erreichen wir eine sehr hohe Flexibilität über die einzelnen Standorte hinweg.

Wir interessieren uns insbesondere für die neuesten Drehzentren von Haas, da sie eine erschwingliche Y-Achse und angetriebene Werkzeuge besitzen. Die Stabilität ist an allen Haas Maschinen hervorragend. Das ist bei den von uns gefertigten Teilen sehr wichtig, da sie so klein und die Toleranzen eng sind.

Wir beabsichtigen alle kritischen Stahl- und Leichtmetallteile in unserem Konzern-Produktionsnetzwerk zu fertigen. Das sind etwa 60.000 bis 70.000 Stück pro Jahr. Mit unserer Investition in Haas können wir uns von komplexen und kostenintensiven Maschinen trennen, die nicht mehr wirtschaftlich sind. Wenn wir dann stabile Gewinne erwirtschaften, können wir auch weiter investieren.

Unternehmensinformation

Haas Automation Europe NV

Mercuriusstraat 28
BE 1930 ZAVENTEM
Tel.: 00322-522-9905
Fax: -5230855

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