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maschine+werkzeug 02/2019

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Editorial

»Um es positiv zu formulieren: Es könnte bald wieder hinreichend Zeit geben, die Fertigung planvoll und durchdacht auf Vordermann zu bringen.«

Manfred Flohr, Chefredakteur. Bild: maschine+werkzeug

Wie kennzeichnen Sie in Ihrer Fertigung unvollständige Baugruppen mit noch fehlenden Teilen? Wie werden Werkstücke markiert, die noch nachbearbeitet werden sollen? Mit Kreide, Filzstift oder per Aufkleber? Egal. Wenn das Teil Ihr Haus verlässt, muss es perfekt sein, soll keine Spuren eines zwischenzeitlich unfertigen Zustands mehr erkennen lassen. Wenn Sie Ihre Prozesse verändert haben, nun vielleicht ganz anders fertigen, soll der Kunde das dem Produkt tunlichst nicht anmerken.

In jeder Ausgabe der maschine+werkzeug legen wir Ihnen Fertigungslösungen nahe, welche die Produktivität steigern, qualitative Verbesserungen bringen oder die Prozesssicherheit erhöhen. Nun waren wir selbst so weit: Unsere Fachzeitschrift wird seit diesem Jahr mit einem neuen Produktionssystem hergestellt. Synergieeffekte werden erwartet, wenn dann auch das Online-Portal maschine+werkzeug.de folgt. In erster Linie ging es uns aber um Prozesssicherheit. Lange schon mahnte unsere IT-Abteilung, wenn wir nichts tun, werde uns das alte Zeug um die Ohren fliegen.

Nun also kam die große Lösung, die von uns Redakteuren viel Umdenken verlangte. Einen Artikel mit allen seinen Elementen zu erstellen, mussten wir von Grund auf neu trainieren. Mit dem ersten Heft hat es geklappt und auch bei dieser zweiten Ausgabe bin ich zuversichtlich. Wir hoffen, dass Sie von alledem nichts sehen. Wäre an der einen oder anderen Stelle etwas schiefgegangen, hätten Sie es vermutlich erkannt: In Zeitschriften wird das Unfertige mit prägnanten Zeilen wie „Blindtext Blindtext Blindtext …“ oder mit einem lateinischen Standardtext als Platzhalter markiert.
So richtig Zeit, eine Produktion zu optimieren, ist eigentlich nie da. Das gilt im Besonderen für die Industrie in der langen Hochkonjunkturphase. Da ist Bäume fällen angesagt, statt Säge schärfen – und das geht mittlerweile seit Jahren so. Selbst wer eine neue Maschine möchte, hat es derzeit nicht leicht. Die meisten Hersteller sind noch über Monate ausgelastet und rechnen zumindest noch mit einem weiteren guten Jahr.

Doch es mehren sich die Zeichen für eine Wende. Um es positiv zu formulieren: Es könnte bald wieder hinreichend Zeit geben, die Fertigung planvoll und durchdacht auf Vordermann zu bringen. Wirtschaftsforscher prognostizieren eine nachlassende Dynamik. Das bestätigen auch Werkzeugmaschinenhersteller, bei denen sich gegen Ende des vergangenen Jahres die Nachfrage schon beruhigte. Das gilt vor allem für Großmaschinen, für welche die Lieferzeiten auf über zwei Jahre kletterten. Bei solchen Zeitspannen werden Kunden inzwischen vorsichtig, weil sie kaum zu überblicken sind. Wann genau wird ihr Geschäft abflauen? Wird es nur eine Konjunkturdelle oder erwartet uns eine veritable Krise? Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisici elit, sed

Manfred Flohr

Chefredakteur

m.flohr <AT> verlag-henrich.de

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