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maschine+werkzeug 09/2013

Ist der Werkzeug- und Formenbau mehr Handwerk oder Industrie?

1 Frage - 3 Antworten

3 Antworten von...

...Michael Breme, Leiter der Sparte Werkzeugbau bei der AUDI AG

...Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh, Mitglied des Direktoriums des WZL der RWTH Aachen sowie des Fraunhofer IPT

...Dipl.-Ing (FH) Torsten Glittenberg, Geschäftsführer der Formenbau Glittenberg GmbH

  • Michael Breme Leiter der Sparte Werkzeugbau bei der AUDI AG

    Michael Breme Leiter der Sparte Werkzeugbau bei der AUDI AG

    Der Werkzeug- und Formenbau ist eine ideale Mischung aus beiden. Mit der Multiprojektlandschaft sowie zahlreichen standardisierten und automatisierten Prozessen ist dieser Bereich stark industriell geprägt. Zugleich ist dort das Handwerk unabkömmlich, da es einen wesentlichen Teil der Qualitätsarbeit ausmacht. Eine hochqualifizierte und sehr erfahrene Mannschaft ist daher für uns besonders wertvoll. Sie bringt das notwendige Gespür für höchste Präzision und Premium-Qualität mit und legt damit den Grundstein für unsere Premium-Produkte.

  • Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh Mitglied des Direktoriums des WZL der RWTH Aachen sowie des Fraunhofer IPT

    Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh Mitglied des Direktoriums des WZL der RWTH Aachen sowie des Fraunhofer IPT

    Der Werkzeugbau hat sich in den vergangenen Jahren mehrheitlich von handwerklichen zu industriellen Strukturen entwickelt. Dies zeigt sich in einer durchgängigen Prozessorientierung der Auftragsabwicklung und einem materialflussorientierten Layout auf dem Shopfloor. Mit einer industriellen Ausrichtung können kurze Durchlaufzeiten sowie hohe Qualität und Termintreue realisiert werden. Leistungsfähige Werkzeugbaubetriebe schaffen mit einer industriellen Ausrichtung die Grundlage für den effizienten Einsatz der handwerklichen Fähigkeiten von qualifizierten Mitarbeitern.

  • Dipl.-Ing (FH) Torsten Glittenberg Geschäftsführer der Formenbau Glittenberg GmbH

    Dipl.-Ing (FH) Torsten Glittenberg Geschäftsführer der Formenbau Glittenberg GmbH

    Der Werkzeug- und Formenbau in Deutschland hat längst mehr als nur industrielle Züge angenommen. Im Zuge der permanenten Weiterentwicklung von Herstellungstechnologien kombiniert mit der Automatisierung hat er sich zu einem reinen Industriebetrieb entwickelt. Zweifelsohne mit dem hohen Anspruch die Stückzahl 1 verarbeiten zu können, jedoch ohne das handwerkliche Geschick, das in früheren Zeiten dafür nötig war. Werkzeug- und Formenbau ist heute wohl am ehesten als industrieller Sondermaschinenbau zu bezeichnen. Dabei ist und bleibt Werkzeug- und Formenbau ein anspruchsvolles, hochinteressantes Berufsfeld.

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  • 16.02.2020 von Danke

    Danke für den Artikel

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