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maschine+werkzeug 10/2018

"Wir wollen die richtigen Themen setzen, die zu der Zeit für die Branche wichtig sind."

Markt

Interview - Die Intec findet nächstes Jahr besonders früh statt. Als erste Branchenmesse hilft sie vom 5. bis 8. Februar bei Investitionsplanungen, wie Dr. Deliane Träber erläutert, Prokuristin und Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe.


Was gibt es Neues im Rahmenprogramm?

Das Rahmenprogramm ist immer sehr wichtig. Wir wollen die Messe aber nicht überfrachten, sondern die richtigen Themen setzen, die zu der Zeit für die Branche bedeutsam sind. Drei Themen widmen wir uns dabei besonders, und zwar mit der Sonderschau ›Additiv + Hybrid‹, der Sonderschau ›Sensorik – auf dem Weg zum intelligenten Produkt‹ und dem ›Fachforum new mobility – neue Fahrzeugantriebe – Herausforderungen und Chancen für die Fertigungstechnik und Zulieferindustrie‹.

Können Sie das jeweils näher erläutern?

Wir hatten 2017 zwei Sonderschauen: Additiv und Leichtbau. Aus der Branche heraus war schon damals zu merken, dass es Überschneidungen gibt und dass es sinnvoll wäre, beides zusammen als gemeinsames Themenfeld darzustellen. Das Konzept der Sonderschau ist immer ein Vortragsprogramm mit thematischem Ausstellungsbereich. Es gibt dazu unterschiedliche Sessions wie Funktionsintegration, Vorteile durch neue Materialkonzepte und Technologieauswahl unter wirtschaftlichen Aspekten. Auch Prüftechnik und Qualitätssicherung gehören dazu. Wir achten besonders darauf, dass die Themen so ausgerichtet sind, wie Maschinenbauer und Zulieferer es benötigen. 

  • Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

    Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

  • »Für die Intec als wichtige Industriemesse für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ist es essenziell, die Internationalität zu festigen. Die Z war gerade in Osteuropa zuvor schon sehr bekannt.« Dr. rer. nat. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin Industriemessen bei der Leipziger Messe GmbH. Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

    »Für die Intec als wichtige Industriemesse für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ist es essenziell, die Internationalität zu festigen. Die Z war gerade in Osteuropa zuvor schon sehr bekannt.« Dr. rer. nat. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin Industriemessen bei der Leipziger Messe GmbH. Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

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Wie ist die Sensorik ausgerichtet?

Da geht es nicht darum, dass wir eine andere Sensorikmesse werden, sondern zu zeigen, wie Sensorik für die Produkte genutzt wird. Es wird nicht dargestellt, was ein Sensor alles kann, sondern inwiefern er für Maschinenbauer und Zulieferer wichtig ist. Potenziale werden unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und des Nutzens für das Produkt untersucht. Hier spielt auch das Thema Industrie 4.0 mit rein. Intelligente vernetzte Systemen sind ohne Sensorik nicht möglich. Die Sonderschau soll aufzeigen, was wirtschaftlich sinnvoll ist. 

Bei den neuen Fahrzeugantrieben geht es vermutlich um Elektromobilität?

Um alternative Antriebe generell, was vor allem bei uns in der Region ein ganz wichtiger Punkt ist. Im ›Fachforum new mobility‹ diskutieren wir darüber, was alternative Antriebe für die Unternehmen bedeuten. Die Umstellung der Fertiger und der Zulieferer auf die zunehmende Produktion von alternativen Antrieben vor allem in der Automobilindustrie schafft wirtschaftliche Herausforderungen und natürlich auch Chancen. 

Das Thema scheint ganz auf das Messe-Doppel zugeschnitten zu sein...

Das halbtägige Fachforum ist räumlich bei der Messe Z in Halle 4 eingebunden, aber übergreifend für beide Messen interessant. Auch die Sonderschauen Additiv + Hybrid sowie Sensorik sind sowohl auf Intec als auch Z ausgerichtet. 

Zum Thema additive Fertigung gibt es bereits eine ganze Reihe von Messen. Ist der zielführende Ansatz bei der Intec der Unterschied zu den anderen?

Wir sind keine Messe für Additive Manufacturing. Wir nehmen solche Themen auf, wenn sie für unsere Aussteller wichtig sind – daher die neu eingeführte Sonderschau. Viele Hersteller integrieren additive Fertigung in ihre Produktpalette. Das Thema spielt also im Werkzeugmaschinenbau eine Rolle. Es gibt Technologien, die wichtig werden, weil sie in Produkte einfließen. Daran gehen wir natürlich nicht vorbei, aber wir stellen sie im Rahmen unserer Branchenthemen dar.

www.messe-intec.de  


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Unternehmensinformation

Leipziger Messe GmbH

Messe-Allee 1
DE 04356 Leipzig
Tel.: 0341-678-0
Fax: -8182

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