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maschine+werkzeug 10/2018

"Wir wollen die richtigen Themen setzen, die zu der Zeit für die Branche wichtig sind."

Markt

Interview - Die Intec findet nächstes Jahr besonders früh statt. Als erste Branchenmesse hilft sie vom 5. bis 8. Februar bei Investitionsplanungen, wie Dr. Deliane Träber erläutert, Prokuristin und Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe.


Welche Bedeutung hat die Messe für Aussteller und Besucher aus dem Ausland?

Wir sehen immer Intec und Z zusammen. Die Z war von Beginn an sehr international. Über 25 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Der Osten und Westen halten sich dabei die Waage. Aus Osteuropa gibt es große Gemeinschaftsstände. Die Intec hatte in ihren Anfängen formal noch keinen internationalen Status. Seit 2015 hat sich das aber mit über fünf Prozent ausländischen Besuchern geändert. Für die Intec als wichtige Industriemesse für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ist es essenziell, die Internationalität zu festigen. Bei den Ausstellern liegt der Auslandsanteil jetzt bei 10 Prozent. Darüber hinaus sind internationale Marktführer dabei, die sich über Deutschland anmelden.

  • Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

    Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

  • »Für die Intec als wichtige Industriemesse für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ist es essenziell, die Internationalität zu festigen. Die Z war gerade in Osteuropa zuvor schon sehr bekannt.« Dr. rer. nat. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin Industriemessen bei der Leipziger Messe GmbH. Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

    »Für die Intec als wichtige Industriemesse für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik ist es essenziell, die Internationalität zu festigen. Die Z war gerade in Osteuropa zuvor schon sehr bekannt.« Dr. rer. nat. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin Industriemessen bei der Leipziger Messe GmbH. Bild: Leipziger Messe / Thomas Rötting

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Profitiert in dieser Hinsicht die Intec von der Vergangenheit der Z?

Ja. Die Zuliefermesse Z war gerade in Osteuropa schon sehr bekannt. Wir waren die Ersten ein Europa, die sich kleineren Zulieferern gewidmet haben. Als die Intec dazu kam, konnten wir darauf aufsetzen und über die Jahre immer mehr Besucher aus dem Ausland anziehen. Neben Osteuropa sind die Schweiz und Österreich wichtige Besuchermärkte geworden. 

Aber das Besondere ist doch der hohe Anteil an Besuchern aus Osteuropa?

Ja. Früher hatten wir auf der Intec vor allem Besucher aus Osteuropa, aber inzwischen sind es auch mehr Aussteller geworden – beispielsweise aus Ländern wie Tschechien, Polen, Rumänien und Russland. 

Gibt es auch Veranstaltungen, die der Internationalität Rechnung tragen?

Ja, zahlreiche. Von der Tradition allein kann man sich nichts kaufen, wir müssen uns das immer wieder erarbeiten und die Märkte mit unserem Angebot immer wieder neu erobern. Hier spielt auch unser Fachprogramm eine große Rolle. Da vor allem die Sachsen stark auf den osteuropäischen Markt ausgerichtet sind, bieten wir für diesen Bereich ein umfangreiches Programm. Wir haben unter anderem ein internationales Kooperationsforum Russland/GUS sowie ein Ländertreffen 4.0 mit Sachsen, Polen, Tschechien und Rumänien. Bei diesen Veranstaltungen geht es um sehr konkrete Themen wie zum Beispiel um Entwicklungsperspektiven im russischen Werkzeugmaschinenbau einschließlich Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen. 

Der russische Markt ist im Moment schwierig. Ist das kein Hemmnis?

Mit den Sanktionen ist er für die Unternehmen sicher nicht leichter geworden. Gerade für die ostdeutschen Maschinenbauer war und ist Russland ein wichtiger Markt. Sie versuchen massiv, die Verbindung zu halten und im Markt tätig zu werden. Die Unternehmen müssen sich auf veränderte Bedingungen einstellen. Unter anderem ist dort China ein starker Wettbewerber geworden. Wir als Messe können helfen, die Kontakte aufrechtzuerhalten, zu intensivieren und am Thema auszurichten. Russische Unternehmen, die bereits auf der Intec waren, kommen wieder. Nächstes Jahr sind Delegationen aus noch mehr russischen Industrieregionen in Leipzig.


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Unternehmensinformation

Leipziger Messe GmbH

Messe-Allee 1
DE 04356 Leipzig
Tel.: 0341-678-0
Fax: -8182

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