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12.04.2019

Die Gehaltsfrage im Anschreiben

So sprechen Sie das Thema Geld richtig an

Sie haben Ihren Traumjob gefunden? Perfekt. Nun geht es an die Vorbereitung und das Verfassen des Bewerbungsanschreibens. Doch wie sprechen Sie das Thema Gehalt richtig an? Äußern Sie Ihre Vorstellungen bereits im Anschreiben oder sprechen Sie darüber besser erst persönlich im Vorstellungsgespräch?

Sollten Sie Gehaltsfrage bereits im Bewerbungsanschreiben beantworten?

Wird in der Stellenausschreibung explizit eine Angabe der Gehaltsvorstellungen verlangt, sollten Sie sich auch daran halten. Damit bekommen Personalverantwortliche einen ersten Eindruck, wie Sie sich selbst und Ihre Arbeit einschätzen. Geben Sie nach Möglichkeit eine konkrete Summe an. Sind Sie unsicher, können Sie auch eine Gehaltsspanne nennen (z. B. 42.000 bis 45.000 Euro). Diese bildet gleichzeitig Ihre Verhandlungsbasis für das Gespräch. Sind Sie unsicher, was Sie angeben können, so hören Sie sich im Vorfeld auf dem Markt um. Der StepStone Gehaltsreport bietet zum Beispiel einen umfassenden Überblick über durchschnittliche Brutto-Einkommen für Fach- und Führungskräfte in einzelnen Berufsgruppen. Aber auch das Gespräch mit Kollegen oder Freunden kann Ihnen dabei helfen, eine angemessene Vorstellung über Ihr mögliches Gehalt zu entwickeln.
Aber aufgepasst: Der angegebene Bruttojahresgehaltswunsch sollte realistisch sein. Setzen Sie ihn weder zu hoch noch zu niedrig an. Wird in der Ausschreibung die Angabe des Wunschgehalts nicht ausdrücklich verlangt, dann können Sie im Anschreiben auch darauf verzichten. Die Frage wird spätestens nach dem zweiten Gespräch mit dem Personalentscheider folgen.

Wie formulieren Sie die Gehaltsvorstellungen am besten?

Natürlich gilt, dass Sie Ihre Gehaltsvorstellungen im Zweifel begründen müssen. Ein gutes Argument in der Gehaltsverhandlung kann Ihre bisherige berufliche Erfahrung sein. Haben Sie erfolgreich Projekte abgeschlossen, hatten Sie bereits Mitarbeiterverantwortung oder waren Sie im Ausland aktiv? Dann sind auch dies Punkte, die Sie in Ihre Argumentation einfließen lassen sollten. Stehen Sie am Anfang Ihrer Karriere, so sollten Sie im Vorfeld Ihren Marktwert genau taxieren. Recherchieren Sie branchenübliche Einkommen oder informieren Sie sich bei dem Unternehmen, welche Gehälter im Schnitt gezahlt werden. Formulieren Sie Ihren Gehaltswunsch immer möglichst klar und knapp: „Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei einem Jahresbruttogehalt von 40.000 Euro“ oder „Ich halte ein Gehalt zwischen 37.000 und 40.000 Euro für angemessen. Die genaue Ausgestaltung würde ich gerne mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch besprechen.“

Sollten Sie das Thema im Bewerbungsgespräch von sich aus ansprechen?

Falls das Thema Gehalt im Vorstellunsgespräch nicht angesprochen wird, ist es Ihr gutes Recht, selbst danach zu fragen. Warten Sie damit aber bis zum Ende des Gesprächs. Falls Sie bereits wissen, dass es ein weiteres Gespräch geben wird, können Sie die Gehaltsfrage auch auf das zweite Gespräch vertagen.

Quelle: Online-Jobbörse
Stepstone
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Unternehmensinformation

StepStone Deutschland AG

Hildebrandtstr 4e
DE 40215 Düsseldorf
Tel.: 0211-9493-5702
Fax: -5958

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