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16.08.2018

Auftragseingang bei Schiffbau-Zulieferern im Auftrieb

Die deutsche Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie mit ihren 63.500 hoch qualifizierten Beschäftigten hat jetzt die Talsohle durchschritten und kann erstmals seit drei Jahren wieder bessere Auftragseingangszahlen verkünden. Für das Jahr 2017 haben die Unternehmen ein Wachstum von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gemeldet. Die Aussichten für 2018 sind ebenfalls positiv.


Nicht immer sind elektrische Antriebssysteme die optimale Lösung. „Was bei Fähren gut funktioniert, ist bei Übersee-Container-Transporten nicht möglich. Die weitere Etablierung von LNG (Liquid Natural Gas) in der Schifffahrt unterstützen wir und forschen gemeinsam in dem Projekt zur Herstellung und Verwendung synthetisch hergestellter Treibstoffe mit Hilfe von Power-to-X-Verfahren, die langfristig eine Abkehr von fossilen Kraftstoffen ermöglichen."

Digitale Service-Angebote immer wichtiger

Die maritimen Geschäftsfelder sind im Wandel. Zunehmende Umsatzanteile werden mit neuen Service-Angeboten erwirtschaftet, die über die reine Wartung und Reparatur deutlich hinausgehen. Aufgrund des hohen Ertragspotenzials sowie als Differenzierungsmerkmal gegenüber konkurrierenden Herstellern hat der Service großen Einfluss auf den zukünftigen Geschäftserfolg. Die Digitalisierung des Service in der maritimen Zulieferindustrie führt zu großen Veränderungen und Chancen für die Branche.

  • Die deutsche Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie erwirtschaftet mit etwa 63.500 Mitarbeitern in rund 400 Unternehmen einen Jahresumsatz von 10,6 Mrd. Euro. Im weltweiten Vergleich steht die deutsche Schiffbau- Zulieferindustrie bei Produktion und Export weiterhin an der Spitze. Der Exportanteil am Umsatz liegt bei 74 Prozent. Um 4,4 Prozent fielen die Umsätze der Branche im Jahr 2017 im Durchschnitt. Hier machte sich nochmals die anhaltende Schwäche der maritimen Absatzmärkte bemerkbar. Innerhalb der Zulieferindustrie ist das Bild jedoch uneinheitlich: Während 46 Prozent der Unternehmen 2017 Umsatzrückgänge meldeten, konnten immerhin 37 Prozent ein Wachstum verzeichnen. Von stärkeren Rückgängen waren insbesondere Zulieferfirmen der Antriebstechnik, Fluidtechnik und dem Motorenbereich betroffen, wogegen sich die Umsätze der Anbieter von Elektro- und Automationstechnik deutlich positiv entwickelten. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

    Die deutsche Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie erwirtschaftet mit etwa 63.500 Mitarbeitern in rund 400 Unternehmen einen Jahresumsatz von 10,6 Mrd. Euro. Im weltweiten Vergleich steht die deutsche Schiffbau- Zulieferindustrie bei Produktion und Export weiterhin an der Spitze. Der Exportanteil am Umsatz liegt bei 74 Prozent. Um 4,4 Prozent fielen die Umsätze der Branche im Jahr 2017 im Durchschnitt. Hier machte sich nochmals die anhaltende Schwäche der maritimen Absatzmärkte bemerkbar. Innerhalb der Zulieferindustrie ist das Bild jedoch uneinheitlich: Während 46 Prozent der Unternehmen 2017 Umsatzrückgänge meldeten, konnten immerhin 37 Prozent ein Wachstum verzeichnen. Von stärkeren Rückgängen waren insbesondere Zulieferfirmen der Antriebstechnik, Fluidtechnik und dem Motorenbereich betroffen, wogegen sich die Umsätze der Anbieter von Elektro- und Automationstechnik deutlich positiv entwickelten. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

  • Bayern und Baden-Württemberg stehen beim Umsatz nach Bundesländern auf den vorderen Plätzen. Die Verteilung zeigt: Die Schiffbau-Zulieferindustrie ist keineswegs nur eine Küstenindustrie, sondern eine bundesweit angesiedelte Branche. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

    Bayern und Baden-Württemberg stehen beim Umsatz nach Bundesländern auf den vorderen Plätzen. Die Verteilung zeigt: Die Schiffbau-Zulieferindustrie ist keineswegs nur eine Küstenindustrie, sondern eine bundesweit angesiedelte Branche. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

  • Neben dem großen Maschinenbauanteil und der Elektrotechnik hat der Dienstleistungsbereich sich zu einem festen Umsatzträger der maritimen Zulieferindustrie entwickelt. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

    Neben dem großen Maschinenbauanteil und der Elektrotechnik hat der Dienstleistungsbereich sich zu einem festen Umsatzträger der maritimen Zulieferindustrie entwickelt. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

  • Der Marineschiffbau hat als Absatzmarkt der Schiffbau-Zulieferindustrie weiter an Bedeutung gewonnen. Der Absatzmarkt Meerestechnik litt im wichtigen Segment Offshore-Öl & -Gas weiterhin unter der geringen Investitionstätigkeit in diesem Bereich. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

    Der Marineschiffbau hat als Absatzmarkt der Schiffbau-Zulieferindustrie weiter an Bedeutung gewonnen. Der Absatzmarkt Meerestechnik litt im wichtigen Segment Offshore-Öl & -Gas weiterhin unter der geringen Investitionstätigkeit in diesem Bereich. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V.

  • Während im Auftragseingang das EU-Ausland im Vergleich zum Vorjahr stabil blieb, gingen die Anteile der Aufträge aus China und Korea spürbar zurück. Sonstiges Asien, Nordamerika und der Nahe Osten entwickelten sich im vergangenen Jahr positiv. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V

    Während im Auftragseingang das EU-Ausland im Vergleich zum Vorjahr stabil blieb, gingen die Anteile der Aufträge aus China und Korea spürbar zurück. Sonstiges Asien, Nordamerika und der Nahe Osten entwickelten sich im vergangenen Jahr positiv. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V

  • Die Schiffbauindustrie ist der größte Abnehmer der Zulieferprodukte. Daneben haben die Direktlieferungen an Reedereien mehrere Jahre in Folge zugelegt. Indirekte Lieferungen über andere Zulieferer (System- oder Paketlieferanten) haben ebenfalls eine große Bedeutung. Der After-Sales-Anteil am Umsatz liegt 2017 durchschnittlich bei 20,9 Prozent. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V

    Die Schiffbauindustrie ist der größte Abnehmer der Zulieferprodukte. Daneben haben die Direktlieferungen an Reedereien mehrere Jahre in Folge zugelegt. Indirekte Lieferungen über andere Zulieferer (System- oder Paketlieferanten) haben ebenfalls eine große Bedeutung. Der After-Sales-Anteil am Umsatz liegt 2017 durchschnittlich bei 20,9 Prozent. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V

  • Der Auftragseingang ist im Jahr 2017 leicht um 2,7 Prozent gewachsen (2016 noch kräftiger Rückgang um 14,1 Prozent). Für die Auftragseingänge 2018 erwartet die Mehrheit der Unternehmen eine Zunahme, im Inland wie im Ausland. Trotz der offensichtlichen positiven Trendwende sieht jedes fünfte Unternehmen die Talsohle noch nicht erreicht. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V

    Der Auftragseingang ist im Jahr 2017 leicht um 2,7 Prozent gewachsen (2016 noch kräftiger Rückgang um 14,1 Prozent). Für die Auftragseingänge 2018 erwartet die Mehrheit der Unternehmen eine Zunahme, im Inland wie im Ausland. Trotz der offensichtlichen positiven Trendwende sieht jedes fünfte Unternehmen die Talsohle noch nicht erreicht. Bild: Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im VDMA e.V

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Die umfassende Verfügbarkeit aktuellster Daten aus dem Schiffsbetrieb, die immer leistungsfähigeren Kommunikationslösungen und der Transfer innovativer Verfahren zur Analyse großer Datenmengen führt bei den Unternehmen zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle. Dabei wird die Wertschöpfung durch datenbasierte Dienste zunehmen. In der VDMA-Studie ‚Digitalisierung des Service in der maritimen Zulieferindustrie‘ stellen mehr als 50 Prozent der Unternehmen fest: Datensicherheit, fehlende Fachkräfte und mangelnde Kompetenzen werden als größte Herausforderungen bei der Umsetzung gesehen.

Gleichzeitig sehen über 70 Prozent der Unternehmen große Chancen für das eigene Unternehmen, auch wenn sie dabei mit neuen Marktteilnehmern im Wettbewerb stehen könnten. Dazu müssen die Unternehmen jetzt auf einem umkämpften Markt dringend benötigte Spezialisten rekrutieren, mit denen sie die richtigen Stellschrauben bewegen können, um die digitalen Herausforderungen und Chancen zu erkennen und umzusetzen.


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Unternehmensinformation

VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Lyoner Straße 18
DE 60528 Frankfurt
Tel.: 069-6603-0
Fax: 069-6603-1511

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