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maschine+werkzeug 02/2017

Wie ändern sich die Anforderungen an die Auszubildenden?

1 Frage, 3 Antworten

Auszubildende sind die Mitarbeiter der Zukunft und deshalb in vielen Unternehmen eine der wichtigsten Ressourcen. Wie sich die Anforderungen an die Auszubildenden ändern, erklären Markus Süß, Leiter der technischen Ausbildung bei der SEW-Eurodrive GmbH & Co KG, Stefan Bernhard, Head of Sales & Marketing bei Demmeler und Oliver Stier, Geschäftsführer der Eberhard Meyer GmbH.

  • Markus Süß, Leiter der technischen Ausbildung, SEW-Eurodrive GmbH & Co K

    Markus Süß, Leiter der technischen Ausbildung, SEW-Eurodrive GmbH & Co KG

    Unsere Auszubildenden sind die Mitarbeiter der Zukunft. Sie werden die analoge und digitale Welt der neuen Fabriken vollständig verschmelzen. Wir können von der digitalen Kompetenz, die unsere Azubis aus ihrem privaten Umfeld mitbringen, profitieren – im Gegenzug sind wir dazu verpflichtet, ihnen das fachliche und persönliche Know-how begreifbar zu machen. Es ist an uns, die technische und digitale Kompetenz der Jugendlichen, die darin liegende Kreativität und der unvoreingenommene Umgang mit neuen Technologien zu fördern und in unsere »reale Welt« zu integrieren. Daraus entsteht unser Motor für Zukunft und Fortschritt.

  • Stefan Bernhard, Head of Sales & Marketing, Demmeler

    Stefan Bernhard, Head of Sales & Marketing, Demmeler

    Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir in der Produktion immer mehr Bereiche automatisieren. Die Stellen für das klassische »Teile einlegen« gibt es nicht mehr. Die Anforderungen etwa an den Zerspanungsmechaniker werden größer. Maschinen müssen qualitäts- und kostenbewusst programmiert werden. Deshalb brauchen wir qualifizierte Mitarbeiter. Der Aufwand, um Ausbildungsstellen zu besetzen, ist größer als noch vor zehn Jahren: Mittlerweile muss sich das Unternehmen auch bei Mitarbeitern bewerben – mehr Personalmarketing, attraktive Arbeitsplätze und -modelle.

  • Oliver Stier, Geschäftsführer, Eberhard Meyer GmbH

    Oliver Stier, Geschäftsführer, Eberhard Meyer GmbH

    Die Anforderungen an den Feinwerkmechaniker steigen. Das ist ein großes Problem. Unsere Mitarbeiter arbeiten mittlerweile an komplexen Systemen – das geht schon hin zur Ingenieurarbeit. Die jungen Leute bemerken, dass die Lehrinhalte anspruchsvoll sind. Und wenn sie die Ausbildung gemeistert haben, bilden sie sich weiter. Für das Handwerk sind sie dann verloren. Stattdessen gehen sie zu großen Konzernen, wo sie als Projektmanager durch die Welt fliegen. Aktuell haben wir sechs Auszubildende. Aber es wird immer schwieriger, die richtigen Bewerber zu finden.

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