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08.06.2018

Teilereinigung wird zum Erfolgsfaktor

Eine gute Teilereinigung ist in der Industrie zunehmend ein Muss. Für die meisten Unternehmen liegt jedoch die Kernkompetenz in der Teileproduktion – die komplexen Zusammenhänge von Fertigungsprozess und Teilereinigung sind schwer zu überblicken. Daher bietet der Reinigungsanlagenhersteller Pero seinen Kunden neben moderner Technik auch umfassende Beratung zu wirtschaftlich sinnvollen Reinigungsprozessen. Die Besucher der Pero-Anwendertage konnten sich davon überzeugen.

Bei der Produktion verschmutzen Bauteile unweigerlich auf verschiedenste Weise. Dem gegenüber stehen ständig wachsende Sauberkeitsanforderungen der Abnehmer. Diese lassen sich zwar meist mit verschiedenen Verfahren und Anlagen erfüllen – „aber es gibt immer eine für den konkreten Anwendungsfall wirtschaftlich optimale Lösung“, betont Vertriebsingenieur Steffen Achatz. Nutzern und potenziellen Kunden zu zeigen, wie man diese beste Lösung erarbeitet, zählte zu den Schwerpunkten bei den Anwendertagen, zu denen die Pero AG 145 Vertreter produzierender Unternehmen in ihrem Kompetenz-Zentrum am Firmensitz in Königsbrunn bei Augsburg begrüßen konnte.

  • Im Kompetenz-Zentrum der Pero AG konnten die Besucher der Anwendertage Vorführungen der Reinigungsanlagen mit beispielhaften Bauteilen verfolgen oder auch eigene Bauteile testweise reinigen lassen. Vorträge von Experten des Unternehmens wie auch von Pero-Partnern rundeten das Programm ab. Bild: Pero AG

    Im Kompetenz-Zentrum der Pero AG konnten die Besucher der Anwendertage Vorführungen der Reinigungsanlagen mit beispielhaften Bauteilen verfolgen oder auch eigene Bauteile testweise reinigen lassen. Vorträge von Experten des Unternehmens wie auch von Pero-Partnern rundeten das Programm ab. Bild: Pero AG

  • Vorstandsvorsitzender Horst Erbel: „In unserem Kompetenz-Zentrum bieten wir unseren Kunden völlige Transparenz zu Anlagen und Prozessen. Das verschafft ihnen Sicherheit für ihre Produktion.“ Bild: Pero AG

    Vorstandsvorsitzender Horst Erbel: „In unserem Kompetenz-Zentrum bieten wir unseren Kunden völlige Transparenz zu Anlagen und Prozessen. Das verschafft ihnen Sicherheit für ihre Produktion.“ Bild: Pero AG

  • Uwe Fritz (Mitte) und Thomas Nieland (rechts) von der Firma Schmid Alutec ließen sich von Vertriebsingenieur Markus Gruber ausführlich über die lösemittelbasierte Reinigung beraten und waren beeindruckt von den Vorteilen, die sich unter anderem aus der extrem langen Standzeit der Lösemittel in Pero-Anlagen ergeben. Bild: Pero AG

    Uwe Fritz (Mitte) und Thomas Nieland (rechts) von der Firma Schmid Alutec ließen sich von Vertriebsingenieur Markus Gruber ausführlich über die lösemittelbasierte Reinigung beraten und waren beeindruckt von den Vorteilen, die sich unter anderem aus der extrem langen Standzeit der Lösemittel in Pero-Anlagen ergeben. Bild: Pero AG

  • Steffen Achatz: „Es gibt immer eine für den konkreten Anwendungsfall wirtschaftlich optimale Lösung“, betont der Pero-Vertriebsingenieur. Bild: Pero AG

    Steffen Achatz: „Es gibt immer eine für den konkreten Anwendungsfall wirtschaftlich optimale Lösung“, betont der Pero-Vertriebsingenieur. Bild: Pero AG

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„Investieren Sie in die Teilereinigung so viel wie nötig – und so wenig wie möglich“ appellierte Achatz an die Besucher und warnte: „Wenn Sie übers Ziel hinausschießen, kann Sie das den Auftrag kosten, weil Sie infolge eines zu hohen Reinigungsaufwands, zu teuer produzieren.“ Wer hier zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern zählt, entscheidet sich schon lange, bevor ein Unternehmen eine Reinigungsanlage in Betrieb nimmt. Ausschlaggebend, das betonte Achatz, ist eine äußerst akribische und umfassende Projektierung des Reinigungsprozesses, die auch als Basis für die Erstellung eines Angebots dient. Als Handreichung für die Kunden hat Pero dazu einen Leitfaden erstellt, der die wichtigsten Punkte in fünf Themenbereichen zusammenfasst und auch eine Checkliste enthält.

Produktion und Reinigung müssen optimal abgestimmt werden

Gemeinsam mit dem Anwender durchleuchtet Pero alle relevanten Aspekte. Der sieht in der Teilereinigung oft einen Nebenprozess, der einfach an seine Fertigung angedockt werden kann. Doch tatsächlich gibt es viele gegenseitige Abhängigkeiten zwischen Produktion und Reinigung. So können in manchen Fällen schon relativ einfache Änderungen wie der Wechsel eines Kühlschmierstoffs den späteren Reinigungsprozess kostengünstiger machen. Zu klären sind natürlich zudem grundsätzliche Punkte wie die Zahl der zu reinigenden Teile, die Art der Verschmutzungen und das gewünschte Reinigungsergebnis. Auch dieses, so betont Achatz, lohnt sich zu hinterfragen: „Ist das vom Abnehmer vorgegebene Reinigungsziel wirklich sinnvoll – oder hat ein Konstrukteur die Vorgaben einfach von einem ähnlichen Teil übernommen?“

Wichtig sei ebenfalls ein genauer Überblick über die Prozesse vor und nach der Teilreinigung, den sich die Experten von Pero oft bei einem Besuch vor Ort verschaffen. Beispielsweise gilt es sicherzustellen, dass die Teile auf ihrem weiteren Weg nach der Reinigung nicht erneut verschmutzt werden.

Ebenso entscheidend ist laut Achatz die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung, also die Total Cost of Ownership. Dabei erweise sich manche in punkto Investition günstige Lösung mit wässrigen Flüssigkeiten als teurer im Vergleich zur Reinigung mit Lösemitteln. Denn bei wasserbasierten Systemen müsse die Reinigungsflüssigkeit ständig kontrolliert, angepasst und regelmäßig ausgetauscht werden. In den lösemittelbasierten Anlagen von Pero hingegen findet ein automatisches Recycling statt, sodass die Lösemittel mitunter bis zu drei Jahre halten.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Pero AG Anlagen zur Teilereinigung

Hunnenstraße 18
DE 86343 Königsbrunn
Tel.: 08231-6011-0
Fax: 08231-6011-10

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