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maschine+werkzeug 03/2020

Sicheres Reinigen

Teilereinigung

EVT Eiberger Verfahrenstechnik entwickelt und fertigt bedarfsgerecht konstruierte Anlagen zur rückstandslosen Entfernung von Produktionshilfsstoffen für Härtereien rund um den Globus.

EVT entwickelt und fertigt bedarfsgerecht konstruierte Anlagen zur rückstandslosen Entfernung von Produktionshilfsstoffen für Härtereien rund um den Globus. Ein Beispiel ist die Gigant-Anlagenserie. Bild: EVT Eiberger Verfahrenstechnik

EVT entwickelt und fertigt bedarfsgerecht konstruierte Anlagen zur rückstandslosen Entfernung von Produktionshilfsstoffen für Härtereien rund um den Globus. Ein Beispiel ist die Gigant-Anlagenserie. Bild: EVT Eiberger Verfahrenstechnik

Die Konzeption einer Reinigungsanlage für eine Härterei gestaltet sich sehr anspruchsvoll. Es kommt auf viele Parameter an, da das Teilespektrum von der Größe einer Schraube bis zur Größe einer Welle für Schiffsantriebe reichen kann.

Ebenso relevant sind die Prozessschritte, die dem Reinigen vor- und nachgelagert sind. Für die Reinigungsanlage kommen zum Teil extreme Umgebungsbedingungen hinzu, wie beispielsweise hohe Temperaturen oder offene Sperrfeuer an den Härteöfen. Das heißt für die Bauteilreinigung: Es dürfen unter anderem keine brennbaren Rückstände auf den Teilen verbleiben oder sonstige Interaktionen zwischen Reinigungsmedien, Abscheidungen, Gasen etc. und den Brennöfen stattfinden.

Michel Lubinsky, Vertriebsleiter bei EVT: »Für die Anforderungen in den Härtereien gibt es nicht die Maschine von der Stange. Die oftmals beengten Platzverhältnisse in einer Härterei, die unmittelbare Nachbarschaft von Härteöfen, die Besonderheiten von Bauteilgeometrien, die Prozessschritte davor und danach – unsere breit gefächerte Prozesskompetenz in den unterschiedlichen Branchen, die in der Bauteilreinigung eine Voraussetzung für höchste Produktqualität ist, kombiniert mit jahrzehntelanger Erfahrung im Maschinenbau, hilft uns, alle speziellen Parameter optimal zu berücksichtigen. Das Ergebnis sind individuell entwickelte Reinigungskonzepte, die perfekt auf die Anforderungen von Härtereien zugeschnitten sind.«

Die Auswahl des richtigen Reinigungsmediums in Härtereien ist eine diffizile Angelegenheit. EVT empfiehlt hier die Verwendung von nicht brennbaren Lösemitteln wie zum Beispiel Perchlorethylen, was gegenüber dem Einsatz von modifiziertem Alkohol oder nicht halogenierten Kohlenwasserstoffen den Vorteil hat, dass das Risiko einer Verpuffung im Härteofen ausgeschlossen ist.

Michel Lubinsky: »Das kann dann geschehen, wenn Bauteile nicht hundertprozentig trocken aus der Reinigungsanlage kommen, weil sie beispielsweise stark schöpfend sind. Bohrungen, Vertiefungen und andere Kavitäten halten in diesem Fall das Reinigungsmedium auf den Bauteilen. Diese fahren dann, unter Umständen direkt, in den Härteofen ein. Brennbare Medien stellen hier eine Gefahr für Leib und Leben dar.« Können nicht brennbare Lösemittel, wie chlorierte Kohlenwasserstoffe, eingesetzt werden, ist die unmittelbare Nachbarschaft von Härteöfen zur Reinigungsanlage unbedenklich.

www.evt-gmbh.eu

Unternehmensinformation

EVT Eiberger Verfahrenstechnik GmbH

Ferdinand-Von-Steinbeis-Ring 45
DE 75447 Sternenfels
Tel.: 07045-2038-0
Fax: -20

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