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maschine+werkzeug 05/2019

Korrosion ade

Schmiermittel

Zwei neue Buntmetallinhibitoren von Metall-Chemie schützen als hochwirksame Additive in Schmierfetten oder -ölen die Oberflächen beispielsweise in Getriebegehäusen oder Wälzlagern vor Schwefelkorrosion.

Die Eigenschaften von Schmierfetten werden von Additiven wie Korrosionsinhibitoren bestimmt. Bild: Relations & Co

Die Eigenschaften von Schmierfetten werden von Additiven wie Korrosionsinhibitoren bestimmt. Bild: Relations & Co

Als hochwirksame Additive in Schmierfetten oder -ölen bilden die neuen Passivatoren auf den Buntmetallen oder Legierungen eine Deckschicht, die Metallteile vor Korrosion durch reaktive Schwefelträger, die in formulierten Getriebeölen, Hydraulikölen, Schmierfetten oder Metallbearbeitungsölen enthalten sind.

Der Korrosionsinhibitor MC 212 stellt in zweifacher Hinsicht eine Weiterentwicklung herkömmlicher Additive dar: Das Thiadiazol-Derivat kann bei der Formulierung fast aller Öle und Schmierfette eingesetzt werden. Dank eines verbesserten Produktionsverfahrens entfaltet es seine Wirksamkeit sogar schon bei einer deutlich geringeren Dosierung. Dr. Piotr Tkaczuk, Chemiker und Leiter Business Development bei der Metall-Chemie: »In zahlreichen Testreihen haben wir nachgewiesen, dass eine übliche Dosierung von Korrosionsschutzadditiven – in einem individuellen Fall von vier auf zwei Prozent – halbiert werden kann.« Dies eröffnet Kunden die Wahlmöglichkeit zwischen wirtschaftlichen oder technischen Vorteilen.

Mit dem Korrosionsinhibitor MC 222 hat Metall-Chemie ein weiteres Additiv auf den Markt gebracht, das gleichfalls für die Formulierung von Schmierfetten, Schmierölen oder Schmierstoffpaketen konzipiert wurde. Er ist für eine Vielzahl von Anwendungen in Spezialfetten für Getriebe, Kompressoren, Hochleistungspumpen und Turbinen geeignet sowie für die Verwendung in mineralölbasierten Metallbearbeitungsölen. Dr. Piotr Tkaczuk: »Mit dieser Neuheit aus unserem Entwicklungslabor haben wir eine Alternative zu marktgängigen Buntmetalldesaktivatoren geschaffen. Unser Ziel als Hersteller ist es, den Einkäufern in der petrochemischen Industrie eine strategische Alternative in der Beschaffung anzubieten.« Die Markteinführung des Korrosionsinhibitors MC 222 sorgt somit für mehr Wettbewerb und Preistransparenz.

Ihre positiven Eigenschaften haben beide Produkte – MC 212 und MC 222 – beim Kupferstreifen-Korrosionstest nach ASTM D130 nachgewiesen. Dieser standardisierte Test zeigt den relativen Grad der Korrosivität eines Erdölprodukts durch aktive Schwefelverbindungen an. Der Kupferkorrosionstest ist eine weitverbreitete Methode zur Ölanalyse von Getriebe-, Turbinen- und Hydraulikschmierstoffen sowie Metallbearbeitungsölen.

www.mc-chemie.com

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