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03.01.2018

Saubere Luft und wertvolle Rohstoffe

Kaweha Anlagentechnik installiert seine Absaugsysteme direkt an der Quelle der Entstehung. Der Unternehmen bietet maßgeschneiderte Hauben, Absaugkanäle, Teil- oder Kompletteinhausungen. Durch integrierte Filteranlagen wird die belastete Luft gereinigt, wodurch wertvolle Rohstoffe rückgewonnen werden können.

Die Luftreinhaltung spielt eine große Rolle in der Produktion: Sie gewährleistet nicht nur die Reinheit der Produkte, sondern verhindert auch, dass Personal die teilweise gesundheitsschädlichen Stoffe einatmet. Zudem gilt es, die gesetzlichen Arbeitsschutz-Grenzwerte gemäß den Technischen Regeln für Gefahrstoffe sowie die EU-Richtlinie 2008/50/EG bezüglich der Abgabe an die Außenluft einzuhalten. Dies ist besonders in den oben genannten Berufsbereichen von Bedeutung. Bei Schleif- und anderen Produktionsarbeiten entstehen in der Regel gesundheitsgefährdende oder sogar krebserregende Stäube. Diese sind in vielen Fällen darüber hinaus brennbar und können leicht verheerende Explosionen auslösen.

  • Das durchgängig leitfähige System transportiert den Staub mit einem Luftstrom gemäß der berechneten und erforderlichen Leistung von 20.000 bis zum Beispiel 100.000 m³/h über längsgeschweißte Stahlrohre mit einem Durchmesser von 80 bis 1.000 mm zu den Filteranlagen. Bild: Kaweha Anlagentechnik

    Das durchgängig leitfähige System transportiert den Staub mit einem Luftstrom gemäß der berechneten und erforderlichen Leistung von 20.000 bis zum Beispiel 100.000 m³/h über längsgeschweißte Stahlrohre mit einem Durchmesser von 80 bis 1.000 mm zu den Filteranlagen. Bild: Kaweha Anlagentechnik

  • Neben der Luftreinhaltung profitieren Hersteller auch davon, dass die Anlagen wertvolle Rohstoffe herausfiltern, die anschließend wiederverwendet werden können. Bild: : Kaweha Anlagentechnik

    Neben der Luftreinhaltung profitieren Hersteller auch davon, dass die Anlagen wertvolle Rohstoffe herausfiltern, die anschließend wiederverwendet werden können. Bild: : Kaweha Anlagentechnik

  • Die exakte Auslegung der Anlagen verhindert die Ablagerung von Stäuben im Rohrsystem und senkt damit das Verpuffungsrisiko erheblich. So gewährleistet die sich bis zur letzten Ansaugstelle verjüngende Leitung eine gleichbleibende Luftgeschwin-digkeit von mehr als 20 m/s, die das gesamte System freihält. Bild: Kaweha Anlagentechnik

    Die exakte Auslegung der Anlagen verhindert die Ablagerung von Stäuben im Rohrsystem und senkt damit das Verpuffungsrisiko erheblich. So gewährleistet die sich bis zur letzten Ansaugstelle verjüngende Leitung eine gleichbleibende Luftgeschwin-digkeit von mehr als 20 m/s, die das gesamte System freihält. Bild: Kaweha Anlagentechnik

  • Die installierten Absauganlagen werden bei Bedarf mit diversen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen und verhindern, dass die Produktion ungeplant zum Stillstand kommt. Bild: Kaweha Anlagentechnik

    Die installierten Absauganlagen werden bei Bedarf mit diversen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen und verhindern, dass die Produktion ungeplant zum Stillstand kommt. Bild: Kaweha Anlagentechnik

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Hier hilft die Installation einer Staubfilteranlage der Kaweha Anlagentechnik: Durch sie finden die gesetzlichen Grenzwerte Beachtung, gleichzeitig wird aber auch der fehlerfreie Ablauf von Prozessen sichergestellt. Ungeplante Produktionsstillstände werden verhindert, da elektronische Komponenten und optische Sensoren, die für die Produktion oftmals unerlässlich sind, nicht durch freischwebende Abfallprodukte verstauben oder verunreinigt werden. Mit dem System von Kaweha werden diese Partikel mit einem Luftstrom gemäß der berechneten und erforderlichen Leistung von 2.000m³/h bis zum Beispiel 100.000 m³/h über längsgeschweißte Stahlrohre mit einem Durchmesser von 80 bis 1.000 mm direkt an der Quelle ihrer Entstehung abgesaugt und zu den Filteranlagen transportiert. Dort wird das organische beziehungsweise anorganische Material von der Luft separiert und aufgefangen. Neben den Vorteilen der Luftreinhaltung profitieren Unternehmen ebenfalls davon, dass die Anlagen wertvolle Rohstoffe herausfiltern, die in der Produktion wiederverwendet werden können.

Energie- und Kosteneffizient durch exakte Auslegung der Anlage

Im Vorfeld analysiert das Expertenteam von Kaweha die Produktionsprozesse und Abläufe vor Ort und erstellt aus den gewonnen Daten und Informationen ein bedarfsgerechtes Absaugkonzept, das in ein maßgeschneidertes Anlagenlayout übertragen wird. Denn je effizienter beispielsweise die Erfassung der Stäube gestaltet wird, umso geringer ist der erforderliche Absaugvolumenstrom. So kann eine neu konzipierte Filteranlage 20 bis 30 Prozent kleiner ausgelegt werden als die bisherige Lösung, was die Wirtschaftlichkeit erhöht. Um Energiekosten zu sparen kann zusätzlich eine Sommer- und Winterschaltung eingebaut werden. Diese wird in die Abluftleitung der Filteranlage integriert, die saubere Luft wird in den Sommermonaten ins Freie geführt. In der winterlichen Heizperiode, die in der Regel zwischen fünf und sechs Monate umfasst, kann diese Luft teilweise bis ganz in die Produktionsstätten zurückgeführt und die Energie rückgewonnen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, für die Abluft eine Wärmerückgewinnung (WRG) einzusetzen. Die Abluft wird hierfür auch im Winter nach außen geleitet, die Wärmeenergie aber wird gespeichert und mit Frischluft der Halle zugeführt. Der Wirkungsgrad einer solchen WRG liegt bei etwa 80 Prozent. Um die bereits erwärmte Luft an die Innenraumtemperatur anzugleichen, wird ein Heizregister installiert, das an das bestehende Heizsystem des Unternehmens angeschlossen wird.

Spezielle Sicherheitsvorkehrungen bei Brand- und Explosionsgefahr

Besonderes Augenmerk legt Kaweha auf Maßnahmen zum Brand- und Explosionsschutz: „Es gibt zahlreiche warnende Beispiele von Betrieben, in denen Staubexplosionen erhebliche Schäden angerichtet haben“, so Klaus Schlingmann, Projektleiter bei Kaweha. Deshalb arbeitet das Unternehmen in diesem Bereich mit dem Diplom-Ingenieur Thomas Enge zusammen, der als befähigte Person mit besonderen Kenntnissen auf dem Gebiet Brand- und Explosionsschutz die gesamte Anlage nach §15 Betriebssicherheitsverordnung überprüft. Er ist ebenfalls für die alle drei Jahre erforderlichen Prüfungen nach § 16 BetrSichV zuständig. Sind die neuen Anlagen genehmigungspflichtig, begleitet er zudem den gesamten Installationsprozess von der Konzeption bis hin zur Inbetriebnahme.


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