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maschine+werkzeug 08/2018

"Die Kunden verlangen von uns, dass wir global agieren."

Ralph Muhm, Mayfran

Interview - Seit vergangenem Jahr leitet Ralph Muhm Vertrieb und Marketing bei Mayfran. Das Unternehmen will künftig auf Standardisierung in seiner Fertigung setzen.

Bild: Mayfran

Herr Muhm, welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer ersten Zeit im Unternehmen Mayfran gemacht?

Als ich bei Mayfran einstieg, bin ich auf einen sehr gut ausgebildeten langjährigen Mitarbeiterstamm getroffen. Das Unternehmen kenne ich persönlich seit über 20 Jahren noch aus meiner Zeit in der Stahl- und Recyclingbranche. Hier habe ich öfters Mayfran-Förderer im Einsatz gesehen und kennengelernt. Als ich von Mayfran angesprochen wurde, sagte mir das Unternehmen sofort etwas. Ich sehe Mayfran als sehr gut positionierten Hersteller in den Bereichen von Scharnierbandförderern, zentralen Filteranlagen, Späneaufbereitung und Schrotttransport. Die Vielseitigkeit ist sicherlich ein Vorteil von Mayfran.

Wo sind die Produkte im Einsatz?

Wir sind international aufgestellt und liefern Späneförderer für Werkzeugmaschinen und in die Automobilindustrie, haben aber auch andere Produkte beispielsweise für zentrale Filteranlagen oder Anlagen für den kompletten Ablauf in großen Presswerken, Stahlwerken oder Müllverbrennungsanlagen. Das ist also branchenübergreifend und macht uns so etwas unabhängig von einzelnen Industrien.

Wie entwickelt sich das Unternehmen?

Mit dem Umsatz geht Mayfran in Richtung 60 Millionen Euro. Wirtschaftlich stehen wir auf gesunden Beinen. Mayfran gehört zum Tsubaki-Konzern, der rund 2,4 Milliarden Euro Umsatz im Bereich Ketten macht.

Gibt es da auch Synergien?

Ja, die gibt es. Wir verwenden in unseren Späneförderern auch Ketten und Getriebe von Tsubaki. Die Zusammenarbeit mit unserem Mutterkonzern ist sehr gut. Wir erleben Tsubaki als geduldigen Gesellschafter, bei dem nicht nur Cashflow und Quartalsergebnisse zählen. Das ist sehr hilfreich, z.B. wenn neue Investitionen getätigt werden sollen.

Welche Investitionen sind vorgesehen?

Wir wollen verschiedene Prozesse verbessern. Hauptthemen sind dabei neue Planungstools und die Verbesserung der Supply-Chain, um unsere Lieferzeiten weiter zu verkürzen. Neue Roboterschweißanlagen werden die Produktivität verbessern. Damit werden wir auch Standardisierungen in unserer Fertigung angehen.

Gibt es Bereiche, die Mayfran künftig fokussiert angeht?

Neben der Standardisierung sind auch Neuentwicklungen ein wichtiger Punkt. Was für uns zunehmend wichtiger wird, ist der osteuropäische Markt, den wir von unserer russischen Niederlassung aus bedienen. Wir folgen damit unseren OEM-Kunden, die dort ebenfalls eigene Kapazitäten aufgebaut haben.


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Unternehmensinformation

Mayfran GmbH Förderanlagen

Krantzstraße 3
DE 52070 Aachen
Tel.: 0241-93872-0

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