nach oben
10.12.2019

Die Teilereinigung methodisch und terminsicher projektieren

Das Projektieren von Reinigungslösungen ist komplex und fordert meist die Zusammenarbeit mehrerer Abteilungen. Dabei entscheidet die Methodik des Projektleiters über Erfolg und Zuverlässigkeit der Reinigungslösung.

In allen Fertigungsbranchen definieren Folgeprozesse die Anforderungen an die technische Sauberkeit von Werkstücken und Bauteilen. Filmische und partikuläre Verunreinigungen gefährden die Produktqualität, was mitunter optische Relevanz haben kann. Im schlimmsten Fall sind funktionale Störungen und hoher Ausschuss die Folge. Die Teilereinigung erfüllt also an verschiedenen Stellen des Fertigungsprozesses spezielle Aufgaben.

  • Das Beschreiben von Fertigungsprozess und reinigungsspezifischen Zusammenhängen bringt Transparenz ins Reinigungsprojekt. Bild: Pero

    Das Beschreiben von Fertigungsprozess und reinigungsspezifischen Zusammenhängen bringt Transparenz ins Reinigungsprojekt. Bild: Pero

  • Das tatsächliche Reinigen von Werkstücken im Laufe der Projektierung weist nach, dass vorliegende Verunreinigungen prozesssicher entfernt werden. Bild: Pero

    Das tatsächliche Reinigen von Werkstücken im Laufe der Projektierung weist nach, dass vorliegende Verunreinigungen prozesssicher entfernt werden. Bild: Pero

  • Eine gut dokumentierte Projektierung sichert die Arbeit des Projektleiters im eigenen Betrieb ab. Bild: Pero

    Eine gut dokumentierte Projektierung sichert die Arbeit des Projektleiters im eigenen Betrieb ab. Bild: Pero

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Der Leiter eines Projektes zur Teilereinigung braucht einen ganzheitlichen Blick auf die Fertigungskette, auf aktuelle Reinigungsverfahren, verfügbare Anlagentypen, einsetzbare Reinigungsmedien und wirtschaftlich erzielbare Ergebnisse. Damit kommt der Methodik der Projektierung hohe Bedeutung zu. Es braucht Zeit, sich die umfassenden Kenntnisse anzueignen und diese an die relevanten Mitentscheider im Projektteam zu vermitteln. Zumal geballtes reinigungstechnisches Wissen in Ausbildung und Lehre kaum vermittelt wird.

Gesamtzusammenhang bewusst machen

Fertigungs- und Bauteile werden mit definierten Fertigungsverfahren und unter Einsatz spezieller Hilfs- und Betriebsstoffe hergestellt. Sie werden in der Regel aus einem bestimmten Material indivi¬duell gefertigt. In Folge der spezifischen Bearbeitung ergibt sich eine individuelle Verschmutzung. Häufig wirken sich jegliche Änderungen am Fertigungsprozess, zum Beispiel veränderte Kühlschmierstoffe, auch auf den folgenden Reinigungsprozess und das Reinigungsergebnis aus. Um eine geforderte Technische Sauberkeit prozesssicher und wirtschaftlich sicherzustellen, ist der Fertigungsprozess zu analysieren (Requirements Engineering) und das Reinigungsverfahren an die Gegebenheiten anzupassen. Am besten wird der Gesamtzusammenhang Fertigen-Reinigen möglichst transparent dokumentiert.

Manchmal hat ein Projektleiter gar die Aufgabe, die Notwendigkeit des Teilereinigens im Betrieb zu argumentieren. Weil es natürlich „die beste und günstigste Lösung“ wäre, Teile nicht reinigen zu müssen. Allerdings sichern nur gereinigte Bauteile in immer mehr Industriebereichen die Produktqualität und leistung. Kennt der Projektleiter die Managementziele, wie etwa künftige Produkte oder Abnehmergruppen, so kann er die Reinigungsaufgabe richtig einschätzen. Die passend konfigurierte Reinigungsanlage kann rechtzeitig budgetiert und eine Reinigungslösung für die Zukunft in der Fertigung sichergestellt werden.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Pero AG Anlagen zur Teilereinigung

Hunnenstraße 18
DE 86343 Königsbrunn
Tel.: 08231-6011-0
Fax: 08231-6011-10

Aktuelle Videos

VDW: Metav 2020 Preview - Industrie 4.0 im Fokus


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics