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26.09.2018

Aluminiumkreislauf: Zerspanen, Brikettieren, Schmelzen

Der Recyclingkreislauf von Aluminium beginnt und endet im Schmelzwerk. Dazwischen wird das Leichtmetall in verschiedenen Industriebetrieben diverser Branchen zerspant und im Idealfall mit Brikettieranlagen von Ruf zu hochfesten Briketts gepresst. Aber wo genau entstehen die Späne eigentlich und warum ist die Brikettierung meist wirtschaftlich sinnvoll?

Aluminiumspäne fallen während des gesamten Produktentstehungsprozesses an – bei der Oberflächenbearbeitung von gegossenen Bolzen und Walzbarren, der Profil-, Platten- und Blechherstellung sowie natürlich bei der Bearbeitung von Bauteilen. Je nachdem, ob gefräst, gedreht, geschliffen oder gesägt wird, sind die oft feuchten Späne in punkto Beschaffenheit sehr unterschiedlich – wollartig, spiralförmig, grob, fein etc. Allen gemein ist: Sie werden wieder eingeschmolzen, beim Remelter oder beim Refiner. Dies stellt jeweils sowohl das Ende als auch den Neubeginn des ewigen Aluminium-Recycling-Kreislaufes dar.

  • Ruf Maschinenbau liefert maßgeschneiderte Brikettierlösungen für alle Anwenderbereiche – Walzwerke, Extruder, Zerspanungsbetriebe sowie Remelter beziehungsweise Refiner. Bild: Ruf

    Ruf Maschinenbau liefert maßgeschneiderte Brikettierlösungen für alle Anwenderbereiche – Walzwerke, Extruder, Zerspanungsbetriebe sowie Remelter beziehungsweise Refiner. Bild: Ruf

  • Aluminium-Briketts erzielen im Schmelzofen eine um bis zu sieben Prozent höhere Ausbeute als lose Späne. Bild: Ruf

    Aluminium-Briketts erzielen im Schmelzofen eine um bis zu sieben Prozent höhere Ausbeute als lose Späne. Bild: Ruf

  • Der Schmelzprozess stellt jeweils sowohl das Ende als auch den Neubeginn des ewigen Aluminium-Recycling-Kreislaufes dar. Dazwischen liegen die Zerspanung des Materials und das Brikettieren der Späne. Bild: Ruf

    Der Schmelzprozess stellt jeweils sowohl das Ende als auch den Neubeginn des ewigen Aluminium-Recycling-Kreislaufes dar. Dazwischen liegen die Zerspanung des Materials und das Brikettieren der Späne. Bild: Ruf

  • Das Brikettieren der Aluminiumspäne bringt vor allem vier Anwenderbranchen zahlreiche Vorteile: Schmelzwerken, Presswerken, Walzwerken und Zerspanungsbetrieben. Bild: Ruf

    Das Brikettieren der Aluminiumspäne bringt vor allem vier Anwenderbranchen zahlreiche Vorteile: Schmelzwerken, Presswerken, Walzwerken und Zerspanungsbetrieben. Bild: Ruf

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Innerhalb dieses Kreislaufes ist der Umgang mit Aluminiumspänen vor allem für vier Branchen wichtig: Walzwerke, Presswerke, Zerspanungsbetriebe und Schmelzwerke.

Doch worauf kommt es dabei im Detail an? Generell gilt, dass lose Späne ein großes Volumen bei geringem Gewicht einnehmen – also ein geringes Schüttgewicht aufweisen, das typischerweise bei 140 bis 250 Kilogramm pro Kubikmeter liegt. Dies verteuert sowohl das Lagern als auch den Transport – intern wie extern.

Um dies zu ändern, müssen die Späne gepresst werden. Dabei ist die eingesetzte Technologie von großer Bedeutung. Maschinen von Ruf können auf hohe 2.200 bis 2.400 Kilogramm pro Kubikmeter verdichten (oder im Einzelfall auch darüber) falls dies gefordert ist. Zum Vergleich: Die Dichte von Festaluminium liegt durchschnittlich bei 2.700 Kilogramm pro Kubikmeter.

Brikettieren im Walzwerk

Im Walzwerk fallen Späne beim Abfräsen der Gussoberfläche an. Zudem entstehen bei der Verarbeitung zu Blechen, Coils oder Folien sogenannte Kantentrimmungsschnipsel. Beides gilt es zu brikettieren. Ist dem Unternehmen ein Schmelzwerk angegliedert, wird das gepresste Aluminium diesem direkt zugeführt (höchste Wertschöpfung). Andernfalls wird es gelagert und auf dem Schrottmarkt verkauft.

Auf Grund der hohen Dichte im Vergleich zu losen Spänen reduzieren sich Lager- und Transportkosten durch die Verwendung von Briketts. Außerdem erzielen Briketts höhere Verkaufserlöse, weil diese besser für das Einschmelzen geeignet sind.


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