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maschine+werkzeug 07/2019

Kühlung auf ganzer Linie

Kühlung

Zur Temperierung seiner Werkzeugmaschinen-Linien setzt der niederländische Zulieferer VCN Mass Turning auf ein besonders effizientes, zentrales Kühlkonzept von KLH Kältetechnik aus Bad Doberan.

VCN Mass Turning setzt auf ein zentrales Kühlsystem von KLH mit einer Leistung von 130 Kilowatt. Bild: Technotrans

VCN Mass Turning setzt auf ein zentrales Kühlsystem von KLH mit einer Leistung von 130 Kilowatt. Bild: Technotrans

VCN Mass Turning aus Groningen hat sich auf das Zerspanen unterschiedlicher Arten von Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Messing spezialisiert. Neben der Qualität gehört eine flexible und schnelle Produktion sowie eine effiziente Fertigung zu den Herausforderungen des Zulieferers. »In dieser Gemengelage müssen wir dann noch steigende Energiekosten unterbringen und unser Know-how für neue Materialien und Verfahren ständig ausbauen«, erklärt Boudewijn van Die, Geschäftsführer bei VCN.

Mit über 75 Mitarbeitern erwirtschaften die Groninger einen Umsatz von rund 18 Millionen Euro. Um der weiterhin steigenden Nachfrage gerecht zu werden, will das Unternehmen nach einer kürzlich erfolgten Erweiterung auf 8.300 Quadratmeter die Produktionsfläche auf 9.500 Quadratmeter weiter ausbauen. »Wir haben Platz für vier weitere Linien geschaffen, von denen die erste mit zunächst sieben Anlagen bereits in Betrieb ist«, sagt van Die.

Als Linie versteht VCN eine Gruppe baugleicher Maschinen wie beispielsweise der Index C200, von denen insgesamt 21 Stück, aufgeteilt in drei Linien, in Groningen im Einsatz sind. »Erhalten wir einen Auftrag, können wir diesen theoretisch auf jeder der 21 Maschinen fertigen. Die Steuerung kann zentral erfolgen und die Bediener müssen sich auch nicht umstellen«, erklärt van Die. Im Drei-Schicht-Betrieb läuft so manche Maschine für ein spezielles Drehteil.

Andere Bestellungen werden dadurch ohne große personelle Planung oder technische Umstellungen parallel auf der nächsten freien Drehmaschine bearbeitet. »Wichtig ist, dass wir in der Masse eine gleichbleibend hohe Qualität liefern können«, findet van Die. Daher gelte es, die Produktion so einfach wie möglich zu halten. Dadurch könne sein Unternehmen zuverlässig just in time liefern. Eine Besonderheit bei VCN ist auch, dass die einzelne Drehmaschine keine eigene Kühlung besitzt und stattdessen die Anlagen von einer zentralen Kühlanlage versorgt werden – die erhebliche Energieeinsparungen bringt.

Harrie Winkel, Sales Representative bei VCN: »Was wir uns nicht leisten können, ist der Ausfall einer ganzen Linie.« Fällt eine Maschine aus, sei dies ein überschaubares Problem. Würde jedoch eine zentrale Kühlung den Dienst versagen, steht eine ganze Linie still. »Das wäre sehr schlecht, um es vorsichtig auszudrücken«, betont Winkel. »Die Einsparungen bei den Energiekosten sind jedoch so groß, dass wir von einer Zentralkühlung überzeugt sind. Wir brauchten nur einen Partner, der die benötigte Zuverlässigkeit ermöglicht.«


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