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Bohren - Tiefbohrmaschinen

Tiefbohrmaschinen

Mit Tiefbohrmaschinen werden Bohrungen hergestellt, bei denen das Verhältnis zwischen Bohrtiefe und Bohrdurchmesser in der Regel größer als 10 ist. Die klassischen Tiefbohrverfahren sind das Einlippenbohren, das BTA (Boring and Trepaning Association)-Bohren und das Ejektorbohren. Die Verfahren unterscheiden sich im Wesentlichen in der KSS-Zufuhr und in der Abfuhr des KSS-Spänegemischs.

Ausgehend von den Technologieanforderungen zeigen Tiefbohrmaschinen für alle klassischen Tiefbohrverfahren einen gleichen prinzipiellen, jedoch von Drehmaschinen oder Bearbeitungszentren abweichenden Aufbau, mit folgenden Kernbaugruppen:

  • Steifes Maschinenbett
  • Spindeleinheit mit an die Zerspanleistung angepasstem, stufenlos regelbarem Rotationsantrieb für die Werkzeuge und entsprechend dem KSS-Durchfluss dimensionierter Hauptspindel
  • Steifer, stufenlos regelbarer Vorschubantrieb für die Werkzeuge
  • Anbohrführung
  • Einrichtungen zur Hochdruck-KSS-Zuführung und Abführung des KSS-/Spänegemisches
  • Werkzeuglünetten zur Abstützung langer Werkzeuge
  • Werkstücklünetten zur Abstützung langer Werkstücke
  • KSS-Anlage mit Hochdruckpumpen und Einrichtungen zur KSS-Aufbereitung
  • Anwendungsgerechte Maschinensteuerung mit integrierter Prozesskontrolle
  • Automatisierungseinrichtungen für die Serienfertigung

Standardtiefbohrmaschinen

Standardtiefbohrmaschinen sind für die Bearbeitung von wellenförmigen oder von kubischen Teilen nach dem Einlippen-Bohrverfahren und nach dem BTA-Verfahren im Einsatz.


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