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Bohren - Bohrmaschinen und Bearbeitungszentren

Bohrmaschinen und Bearbeitungszentren

Bohrmaschinen sind Werkzeugmaschinen für die Herstellung von kreisrunden Aussparungen in Werkstücken. Die Bohrwerkzeuge und Spannvorrichtungen sind für jede spezifische Aufgabe entsprechend auszuwählen. Bearbeitungszentren sind CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen mit einem Werkzeugspeicher und automatischem Werkzeugwechsel.

Modalanalyse

Am Prototyp der GS-Maschine werden die aus der Mehrkörpersimulation gewonnenen Ergebnisse des Gesamtsystems mit Hilfe der Modalanalyse bestätigt. Die experimentelle Modalanalyse ist ein Verfahren, um an komplett montierten Maschinen die dynamischen Eigenschaften darzustellen.

Mit der bei ALZMETALL durchgeführten Modalanalyse wurde für die GSReihe der hohe Erfüllungsgrad der dynamischen Anforderungen in der Praxis verifiziert. Die GS-Maschinen bieten somit die vergleichbar besten Voraussetzungen für hochdynamische Bearbeitungsaufgaben.

Grundaufbau Bearbeitungszentrum in Gantrybauweise

Der Grundaufbau von dem Bearbeitungszentrum GS 1400 in Gantrybauweise mit innenliegenden Führungen in der X- und Y-Achse besteht aus einem extrem steifen, einteiligem Integral-Grundkörper, siehe Bild 8, der vorbereitet ist zur Aufnahme von:

  • Seitenwangen mit Fahrwerk
  • NC-Schwenk-Drehtisch als A- und C-Achse oder Starrtisch
  • Werkzeugmagazinen

Alle statisch beanspruchten Gestellbauteile bestehen aus den Werkstoffen EN-GJL 300 (GGL 30) und alle dynamisch beanspruchten Gestellbauteile aus EN-GJS 500 (GGG 50).

Bild 8: Grundaufbau von einem Bearbeitungszentrum GS 1400 in Gantrybauweise mit innenliegenden Führungen in der X- und Y-Achse (ALZMETALL, Altenmarkt)

Fahrwerk des Bearbeitungszentrums

Das Fahrwerk als Box-in-Box-System integriert zwischen den Seitenwangen zur Ausführung der Bewegungen in den Achsen X-Y-Z, siehe Bild 9.

Bild 9: Fahrwerk zum Bearbeitungszentrum GS 1000 zur Ausführung der Bewegung in den Achsen X-Y-Z (ALZMETALL, Altenmarkt)

Konstruktionsmerkmale des Box-in-Box-Systems

  • Bestehend aus den Seitenwangen der statischen Grundstruktur als Y-Achse. Dazwischen liegend die X-Achsen-Träger zur Aufnahme des Monoblock-Kreuzteils mit integrierter Z-Achse
  • Dynamisch beanspruchte Gestellbauteile aus EN-GJS 500 (GGG50)
  • Alle 3 Linearachsen sind jeweils 8-fach, in jeweils 2 Ebenen geführt
  • Die Linearachsen X und Y werden mit jeweils zwei Kugelgewindetrieben und zwei Servomotoren angetrieben. Die Z-Achse wird standardmäßig mit einem KGT und einem Servomotor und optional mit zwei KGT’s und zwei Servomotoren angetrieben.
  • Exzellente Achsdynamik
  • Extrem hohe Parallel-Verfahrgenauigkeit.
  • Thermische Stabilität durch geometrische Symmetrie mit thermosymmetrischer Hauptspindel

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