nach oben
maschine+werkzeug 09/2010

Magnetisch, praktisch, gut

Technik

Spanntechnik - Mit den beiden neuen Magnetspannplatten von Hilma-Römheld lassen sich Werkstücke effektiv und zeitsparend von fünf Seiten bearbeiten. Das Spannsystem eignet sich auch für nichtmagnetische Bauteile.

Magnet-Spannplatte M-TECS SP 70 mit Quadratpolen 70 x 70 mm, Plattengröße 630 x 630 mm.

Die Magnetspannplatten M-TECS SP 50 und M-TECS SP 70 runden die umfassende Produktpalette von Hilma-Römheld um ein vielseitiges und flexibles Spannsystem ab.

Je nach Größe bestehen die Magnetspannplatten aus bis zu 126 magnetisierbaren Quadratpolen mit Seitenlängen von 50 mm oder 70 mm. Werkstücke unterschiedlicher Größen und Gewichte lassen sich so mit einem einzigen Spannmittel schnell, sicher und exakt spannen. Hierzu werden die Bauteile gegen seitliche Anschläge oder mittels Polverlängerungen auf den Platten positioniert. Ein kurzer Stromimpuls magnetisiert dann die Platte und spannt das Werkstück dauerhaft.

Auch für Empfindliches

Mit Hilfe flexibler Polverlängerungen lassen sich auch Bauteile mit unebenen Konturen unterfüttern und stabil spannen. Nach Angaben von Hilma-Römheld halten die starken Magnete auch dünnwandige und empfindliche Werkstücke schonend und sicher.

Ist das Werkstück ferromagnetisch, kann es direkt auf der Spannplatte gespannt werden. Nichtmagnetische Bauteile lassen sich durch die Kombination der Magnetplatten mit einem Maschinenschraubstock oder einem Nullpunkt-Spannsystem spannen. Ein erneuter Stromimpuls entmagnetisiert die Platte und gibt das Werkstück wieder frei.

Das gespannte Werkstück ist von fünf Seiten frei zugänglich und ermöglicht somit eine Rundumbearbeitung aller Seiten in einer Aufspannung. Vergleichsmessungen zeigen, dass die Ersparnis gegenüber mehrmaligem Einspannen und den damit verbundenen Feinjustagen bei etwa 30 bis 50 Prozent der Rüstzeit liegt. Die gleichmäßige und hohe Magnetkraft über das gesamte Werkstück verringert zudem Vibrationen bei der Bearbeitung, was zu präzisen Zerspanungsergebnissen führt und gleichzeitig den Verschleiß an den Werkzeugen vermindert.

Die neuen Magnetspannplatten sind laut Herstellerangaben auf gängigen Maschinen einfach und problemlos nachrüstbar. Mit Hilfe von Längs- und Quernuten werden sie einfach, schnell und exakt positioniert und anschließend mittels Spannpratzen an einem umlaufenden Spannrand befestigt.

M-TECS SP 50 und M-TECS SP 70 sind vielseitige und flexible Basiselemente, auf deren Grundlage sich individuelle Sonderlösungen und Kundenanpassungen, zum Beispiel zusätzliche T-Nuten, Befestigungsbohrungen, Anschläge oder Sonderabmessungen, leicht und schnell realisieren lassen. Hilma-Römheld verfügt seit 2003 über eine breite Erfahrung mit der Magnetspanntechnik. Zahlreiche Hilma-Magnetspannplatten werden seitdem zum Beispiel in der Gummi- und Kunststoffindustrie, der Blechumformung und auf Warmkammer-Druckgießmaschinen eingesetzt.

www.hilma.de

Unternehmensinformation

Hilma-Römheld GmbH

Schützenstr.
DE 57271 Hilchenbach
Tel.: 02733/281-0
Fax: -169

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Special CNC Handbuch

Grundlagen, Definitionen und mehr - stöbern Sie in exklusiven Inhalten aus dem CNC-Handbuch und erfahren Sie mehr über CNC.

Zum Special